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Grüne: Zukunftsfähige Mobilitätpolitik

"Gorbach setzt falsche Prioritäten", lautet die Einschätzung der Grünen zum EU-Verkehrsministertreffen am 2. und 3. März in der Landeshauptstadt Bregenz.

Abg. Bernd Bösch: “Statt sich mit den brennenden Fragen der Mobilitität auseinanderzusetzen betreibt der Verkehrsminister Selbstdarstellung.”

“Verkehrssicherheit lässt sich nicht allein mit technischen Maßnahmen herstellen, Tempolimits und deren strenge Überwachung sind auch für EU-Verkehrskommissar Barrot das Gebot der Stunde”, ist der grüne Landtagsabgeordnete überzeugt. “Zukunftsstrategien für eine volkswirtschaftlich sinnvolle und menschen- und umweltverträgliche Mobilität werden nicht einmal angesprochen.”

“Der motorisierte Verkehr beeinträchtigt die Lebensqualität von immer größeren Teilen der Bevölkerung immer stärker. Damit sollten sich die Verkehrsminister auseinandersetzen”, ist der grüne Landtagsabgeordnete Bernd Bösch überzeugt. “Aber das scheint Gorbach nicht zu interessieren. Er setzt ja bekanntlich auf Beschleunigung des Straßenverkehrs und Filettierung der ÖBB.”

“Wir brauchen dringend einen Strategiewechsel: Kostenwahrheit statt Autobahnvignette und Entschleunigung statt Tempo 160”, so der grüne Politiker. “Das Ministertreffen lässt nichts dergleichen erahnen. Und die Tagesordnung wird vom Gastgeber festgelegt. Im Mittelpunkt steht dabei offensichtlich nicht eine zukunftsfähige Verkehrspolitik, sondern die politische Zukunft des Verkehsministers.”

Deshalb laden die Grünen unter dem Titel “Zukunftsfähige Verkehrspolitik zwischen Europa und Voralberg” morgen 1. März um 20.00 Uhr ins Foyer des Bregenzer Kornmarkttheaters zu einem Vortrag mit dem renommierten Verkehrswissenschaftler Prof. Hans Henning von Winning, der auch als Verkehrsplaner in Vorarlberg tätig ist.

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