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Grundstücke werden teurer

S-Immobilien und die Vorarlberger Sparkassen präsentieren den Immobilien-Preisspiegel 2005. Die Grundstückspreise sind in Dornbirn im vergangenen Jahr wieder in die Höhe gestiegen.

Das gilt auch für den Rest des Unterlandes. Zu den teuersten Flecken gehören neben Bregenz und Dornbirn (Watzenegg) aber auch die Grundstücke auf der Letze.

„Am liebsten wohnen die Vorarlberger dort, wo sie auch arbeiten“, haben Petra Kreuzer und ihre Mitarbeiter der Sparkasse festgestellt. Und weil die meisten Betriebe im Unterland angesiedelt sind, ist es hier nicht gerade billig.

Positive Nachrichten gibt es hingegen für die Unternehmer in der Messestadt. „In Dornbirn und Umgebung gibt es ein immenses Überangebot an Bürofl ächen“, weiß Kreuzer. Der Grund: In den letzten Jahren wurde viel zu viel gebaut, die Mietpreise für Büroräume wurden um sieben Prozent reduziert.

„Während es in Dornbirn und Umgebung noch durchaus freie Gewerbegrundstücke gibt, ist in Bregenz nichts mehr zu haben“, erklärt Hubert Singer.

Was die Gewerbeparks betrifft, herrscht laut S-Immobilien ein ungebrochener Boom. „Rhombergs Fabrik in Dornbirn ist ein gutes Beispiel dafür“, so Singer. Im Moment würden in diesem Gewerbepark mehr Menschen arbeiten als zur absoluten Blütezeit der Textilfabrik angestellt gewesen seien. Ausschlaggebend für Ansiedlungen sind die vorhandene und angebotene Infrastruktur sowie kostenlose Parkplätze in ausreichender Anzahl.

Neue Trends im Wohnbau

Nicht nur im Gewerbe – weg von der Textilindustrie hin zu High-tech-Betrieben – ist es zu einigen gravierenden Veränderungen gekommen. Auch im Bereich „Privater Wohnbau“ hat S-Immobilien viele neue Trends ausgemacht: Künftige Ansiedlung erfolgt vor allem entlang der Westbahnstrecke (Feldkirch und Rankweil).

Mehr Single-Haushalte

Auch die so genannte demografische Entwicklung hat sich auf den Wohnbau ausgewirkt. Konkret ist die Zahl der Single-Haushalte seit 1990 um über 50 Prozent gestiegen. Und auch die Zwei-Personen-Haushalte ohne Kinder haben seitdem um 35 Prozent zugenommen.

Gesucht werden neben kleinen Stadtwohnungen aber auch gebrauchte günstige Einfamilienhäuser, die gerne von Patchworkfamilien oder Zuwanderern bezogen werden.

Trotz aller neuen Trends gilt im Ländle jedoch nach wie vor: Lieber selbst bauen als mieten. „Hier schlägt die Vorarlberger Mentalität einfach durch“, bestätigt Kreuzer.

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