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Grüne: Kinderbetreuung in Vorarlberg ist endlich leistbar

Grünen-Sozialsprecherin Sandra Schoch freut sich über die soziale Staffelung der Kinderbetreuungskosten in Vorarlberg.
Grünen-Sozialsprecherin Sandra Schoch freut sich über die soziale Staffelung der Kinderbetreuungskosten in Vorarlberg. ©dpa/Jens Wolf; VN/Philipp Steurer; Montage: VOL.AT
Die Grünen in Vorarlberg zeigen sich erfreut über die ab 01. September gültige soziale Staffelung der Kinderbetreuungskosten. Sozialsprecherin  Sandra Schoch hat das nächste Ziel jedoch schon vor Augen: Einen garantierten Betreuungsplatz für jedes Kind, unabhängig von Wohnort und Herkunft.

„Erstmals werden die Kinderbetreuungsbeiträge in Vorarlberg sozial gestaffelt. Damit wird Kinderbetreuung für alle leistbar. Nächster Schritt muss es nun sein, allen Kindern in allen Gemeinden einen Betreuungsplatz zu garantieren“, fordert die Grüne Sozialsprecherin Sandra Schoch anlässlich des nun geltenden neuen Tarifmodells bei der Kinderbetreuung. Ab sofort zahlen armutsgefährdete Familien einen speziell niedrigen Tarif von 20 Euro für eine halbtägige Betreuung pro Monat. Das sind um rund 300 Euro weniger als bisher. Grünen-Landesrätin Wiesflecker sei damit ein sozialpolitischer Meilenstein gelungen.

“Bildung schützt vor Armut”

Schoch verweist auf die derzeit sehr unterschiedliche Betreuungssituation in den verschiedenen Gemeinden. Ziel müsse es daher sein, allen Kindern unabhängig von Wohnort und Herkunft die besten Startchancen zu gewähren. „Kinderbetreuung ist der erste Baustein für die Bildung der Kinder. Und Bildung schützt vor Armut“, so Schoch. Sie appelliert daher an alle Gemeinden und sozialen Träger, möglichst rasch an dem von Grünen-Landesrätin Wiesflecker und dem Gemeindeverband entwickelten neuen Tarifmodell mitzuwirken.

Information ist Aufgabe der Kommunen

„Der Gemeindeverband und die schwarz-grüne Landesregierung haben mit der Tarifreform einen sozialpolitischen Meilenstein gesetzt, damit Kinderbetreuung endlich für alle leistbar ist. Jetzt liegt es an den Gemeinden, beim Ausbau und der Finanzierung der Betreuungsplätze mitzuziehen“, so Schoch. Auch sei es Aufgabe der Kommunen, die Eltern proaktiv über das neue Tarifmodell zu informieren. „Gemeinsam können wir jetzt einen wesentlichen Schritt hin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zur Armutsprävention und zur Chancengerechtigkeit zwischen Frau und Mann setzen“, schließt Schoch.

(red)

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