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Grüne haben Herz für „Eisenmänner“

Sie sind weit über Vorarlberg hinaus bekannt und wurden auch für Urlaubs-Erinnerungsfotos zu einem wahren Kultobjekt – die „Eisenmänner“.
Sie sind weit über Vorarlberg hinaus bekannt und wurden auch für Urlaubs-Erinnerungsfotos zu einem wahren Kultobjekt – die „Eisenmänner“.
Kultursprecher Johannes Rauch regt eine zweijährige Verlängerung als Nachdenkpause an.

Warth. (stp) Auf zwei Jahre war das Projekt „Horizon Field“ von Antony Gormley ausgelegt, 2010 war diese Aktion, die weit über Vorarlberg hinaus für Schlagzeilen sorgte, gestartet worden, ab April sollten die 100 „Eisenmänner“, die am Arlberg, Hochtannberg und im hinteren Bregenzerwald jeweils auf 2039 m Seehöhe platziert sind, wieder demontiert werden. Seit einigen Wochen ist eine breite Diskussion darüber entflammt, dieses Projekt eventuell zu verlängern, ja sogar zu einer Dauereinrichtung zu machen. In diese Diskussion hat sich jetzt auch Johannes Rauch, Kultursprecher der Vorarlberger Grünen, eingeschaltet und bringt einen interessanten Vorschlag ins Spiel: Er regt an, das Projekt vorerst um zwei Jahre zu verlängern, um Pro und Contra eingehend zu erörtern, denn: „Horizon Field ist eines der erfolgreichsten Kunstprojekte, die in Vorarlberg je realisiert worden sind.

Gerade wegen des komplizierten Vorlaufes, der notwendigen Verhandlungen mit den Grundbesitzern, dem Naturschutz und anderen Beteiligten ist das um so bemerkenswerter. Die ‚Eisenmänner haben weit über Vorarlberg hinaus Beachtung gefunden, sie haben aber auch eine – durchaus kontroversielle – Debatte in Vorarlberg ausgelöst.“ Rauch stellt sich damit hinter die Befürworter, knüpft aber klare Bedingungen für die Zustimmung der Grünen für eine diskutierte dauerhafte Aufstellung der Schau. „Nach dem Votum des Freundesvereins des Kunsthauses Bregenz sollte die Chance genutzt werden, um über eine zweijährige Verlängerung in Verhandlungen zu treten. Diese Zeit könnte dann genutzt werden, um eine endgültige Entscheidung über Verbleib oder Abbau der Schau vorzubereiten. Sind bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt, könnten wir Grüne uns jedenfalls eine dauerhafte Aufstellung der Figuren in der alpinen Landschaft vorstellen – vor allem dann, wenn sich für das Projekt dann eine Trägerschaft außerhalb des Kunsthauses findet und dort nicht dauerhaft Ressourcen bindet. Landesrätin Kaufmann sollte jedenfalls den Dialog suchen und nicht von vornherein Nein zu einer Verlängerung sagen“, so Rauch abschließend.

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