Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Großprojekt vor Fertigstellung

Der Bau des bislang spektakulärsten Hochwasserschutzprojektes der Stadt, der Stollen durch den Zanzenberg, geht in die Endphase. Ab August kann dann im Ernstfall der Schieber im Steinebach geöffnet werden.
Mehr zum Thema

Im November letzten Jahres erfolgte im Steinebach der Durchstich des 6,4 Millionen Euro teuren Zanzenbergstollens. Inzwischen sind die Arbeiten für das Einlaufbauwerk im Steinebach in vollem Gang. Auch mit der Verlegung der Rohre vom Stollenausgang zur Dornbirner Ache, die in offener Bauweise erfolgt, wurde bereits begonnen. Wenn es zu keinen Verzögerungen kommt, ist bis Sommer dieses Jahres die bislang größte und wohl auch teuerste Hochwasserschutzmaßnahme auf Dornbirner Boden abgeschlossen.

Mehrere Neuerungen

Für Bürgermeisterin Andrea Kaufmann ist die Entlastungsleitung durch den Berg ein Meilenstein des Hochwasserschutzes, von dem vor allem der Talbereich in Haselstauden profitieren soll. Im Zuge der Bauarbeiten gibt es auch Neuerungen im Kreuzungsbereich  Achstraße/Vordere Achmühlerstraße. Vorgesehen ist unter anderem eine Vergrößerung des Spielplatzes sowie die komplette Erneuerung der Wertstoffsammelstelle. Dabei gibt es eine Premiere: Erstmals werden  Sammelbehälter in den Untergrund verlegt.

Beschlossene Sache ist der Bau einer Treppe samt Beleuchtung unterhalb der Achmühlerbrücke ins Bachbett der Ache, damit Badegäste, die sich lieber im Fluss als im Schwimmbad abkühlen wollen, einen bequemen Zugang erhalten.

Teurer Hochwasserschutz

Der Zanzenbergstollen ist nur ein Teil der vielfältigen städtischen Hochwasserschutzmaßnahmen. Weitere Projekte sind in Vorbereitung. Im Budget 2019 sind 20.000 Euro für die Planung eines entsprechenden Schutzprojektes inklusive erste Grundankäufe im Bereich Haselstauderbach reserviert. Aus gutem Grund: Ein Teil der neuen Volks­schule Haselstauden befindet sich in einem Gefahrenbereich, der erst durch den Ausbau des Haselstauderbaches entschärft wird.

Fortgeführt werden dieses Jahr auch die Ufermauersanierungen an der Dornbirner Ache samt Entfernung von Anlandungen in den Abschnitten zwischen Campus und Achmühlerbrücke sowie zwischen ÖBB-Brücke und Birkenwiessteg. Damit ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht: In den kommenden zehn bis 15 Jahren müssen weitere 15 Millionen Euro für Sicherungsmaßnahmen in die Hand genommen werden.

Sicherheit für Betriebe

Die längst fertig gestellten Hochwasserschutzmaßnahmen am Fallbach, die mit vier Millionen Euro zu Buche schlugen, waren eine der Voraussetzungen für die Ansiedlung von Großbetrieben wie Ölz oder Blum im stark wachsenden Betriebsgebiet Wallenmahd.

Mehr zum Thema

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Jetzt im Fokus 8
  • Großprojekt vor Fertigstellung
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.