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Große Vermittlungserfolge durch Jugendwerkstätten

Die Dornbirner Jugendwerkstätten (DJW) wurden 2013 mit dem „Gütesiegel für Soziale Unternehmen“ ausgezeichnet.
Die Dornbirner Jugendwerkstätten (DJW) wurden 2013 mit dem „Gütesiegel für Soziale Unternehmen“ ausgezeichnet. ©DJW
DJW verhalfen 2013 vielen Jugendlichen zu einer dauerhaften Beschäftigung.
DJW

Dornbirn. Die Jahresbilanz 2013 der Dornbirner Jugendwerkstätten (DJW) weist eine über dem Landesdurchschnitt liegende Vermittlungsquote für Jugendliche auf. Wenngleich noch keine konkreten Zahlen vom Arbeitsmarktservice (AMS) vorliegen, geht die Geschäftsführung aufgrund interner Analysen davon aus, dass sich der Trend von 2012 mit einer Vermittlungsquote von knapp 50 Prozent auch vergangenes Jahr fortgesetzt hat. Betreut haben die DJW 2013 237 Jugendliche und damit jeden dritten arbeitslosen Jugendlichen im Bezirk Dornbirn.

„Diese Vermittlungserfolge sind erfreulich und bestätigen den Weg der Dornbirner Jugendwerkstätten. Wir verfügen mit dieser Einrichtung über ein besonderes Instrument zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, was in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sehr wichtig ist”, sagt die Dornbirner Bürgermeisterin, Andrea Kaufmann. Auch DJW-Obmann Gerald Mathis zeigt sich erfreut über die Bilanz, denn „jeder arbeitslose Jugendliche ist einer zuviel, was ein hohes Maß an Verantwortung ergibt”.

DJW als wirksames Instrument gegen Jugendarbeitslosigkeit

2013 hat dieser erfolgreiche Weg der Dornbirner Jugendwerkstätten auch bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die Organisation erhielt als einzige in Vorarlberg das „Gütesiegel für Soziale Unternehmen”, was mit dem „sehr großen Engagement und Bewusstsein für Qualität”, der „sehr guten Vernetzung in der Region” und der „langjährigen Kooperation mit Firmen in der Region” begründet worden ist. Für den Geschäftsführer der DJW, Elmar Luger, bedeutet diese erstmalige Auszeichnung eine „weitere Bestätigung des eingeschlagenen Weges, der uns auch 2013 vielfältige Zertifizierungen – wie zum 10. Mal die Ökoprofitauszeichnung sowie das Vorarlberger Gütesiegel ‚Salvus Gold’ für betriebliche Gesundheitsförderung – gebracht hat”. Zudem bescheinigt eine 2013 veröffentlichte Evaluationsstudie der Fachhochschule Vorarlberg der Gesundheitsförderung in den Dornbirner Jugendwerkstätten (DJW) „sehr positive Effekte”.

DJW als Partner der Wirtschaft

Die DJW haben über 300 Auftraggeber in den Bereichen Industriemontagen, Garten- und Landschaftspflege, Catering, Textil, Holz, etc. 2013 wurden zum Beispiel in Kooperation mit dem Holzbauarchitekten Johannes Kaufmann einzigartige Gartenmöbel hergestellt, die über BayWa in Lauterach vertrieben werden. Dieses Kooperationsprojekt ermöglicht nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung für langzeitarbeitslose Jugendliche, sondern stiftet mehrfach gesellschaftlichen und ökologischen Nutzen. Für die Produktion der Gartenmöbel verwenden die DJW nur heimisches Holz, weshalb die Produkte zu 100% „made in Vorarlberg” sind.

 

Was sagen ehemalige und erfolgreiche DJW-Jugendlichen?

Esmail, heute Produktionsmitarbeiter von Blum in Bregenz
In den DJW habe ich die Arbeit mit verschiedenen Arbeitsmaterialien ausprobieren können und so gemerkt, was ich gerne mache und was mir gefällt. Die Vermittlungsunterstützung war super, auch wurde mir geholfen, eine Wohnung zu finden, das war für mich ein großer Schritt.

Sarah, 1. Lehrjahr als Malerin bei R.&H. Bartenbach in Dornbirn
Durch den täglichen Arbeitsalltag war der Einstieg in die Lehrstelle leichter zu bewältigen. Alles in allem hat es mir gut getan, dort zu arbeiten. Wichtig ist allerdings, es als Übergang zu sehen und sich um einen langfristigen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bemühen.

Semra, 2. Lehrjahr als Friseuse bei der Firma Haar-Architekt in Dornbirn
Die Sozialberatung in den DJW war für mich sehr hilfreich, weil mir die Wichtigkeit einer Ausbildung klar gemacht wurde. Ich habe mich zu einer Lehre entschlossen und bin jetzt sehr glücklich in meinem Beruf. Ich rate jedem Jugendlichen, der unschlüssig ist, zu den Jugendwerkstätten zu gehen.

Funda, im 2. Lehrjahr zur Einzelhandelskauffrau bei der Bäckerei Kloser
Meine Motivation war, dass ich arbeiten kann, bis ich eine richtige Lehrstelle bekomme. Dank den DJW habe ich die Lehrstelle gefunden und ich bin sehr zufrieden mit meinem Beruf. Gefallen hat mir das gute Arbeitsklima, und wir hatten auch viel Spaß miteinander.

Zekeriya, Mitarbeiter in der Abteilung Kanten, Salzmann Formblechtechnik
Die Arbeitsvorbereitung in den DJW brachte mir viel. Zum Beispiel konnte ich den Staplerführerschein machen. Noch dazu war es kostenlos, das finde ich gut, da es sich nicht alle leisten können. Vor allem wurde ich immer wieder ermuntert, mich zu bewerben.

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