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Große Fläche mit viel Potential

Das insgesamt 21.000 Quadratmeter große Areal birgt viele Chancen für ein modernes städtebauliches Entwicklungskonzept.
Das insgesamt 21.000 Quadratmeter große Areal birgt viele Chancen für ein modernes städtebauliches Entwicklungskonzept. ©Laurence Feider
Die Dornbirner Grünen hatten zu einem visionären Spaziergang durch das Bahnhofsquartier eingeladen.
Visionärer Spaziergang Bahnhofsquartier

Dornbirn. Rund 21.000 Quadratmeter umfassen die Grundstücke, die rund um den Bahnhof im städtischen Eigentum sind. In den kommenden Jahren kann hier ein neues Quartier mit Wohnraum und Dienstleistungsangeboten entstehen. Wie sich die Menschen in Dornbirn ein lebenswertes und lebendiges Bahnhofsquartier vorstellen, das möchten die Dornbirner Grünen herausfinden und mit einer Veranstaltungsreihe einen Bürgerbeteiligungsprozess initiieren. Zum Auftakt gab es die Möglichkeit bei einem „visionären Spaziergang“ die Fläche abzuschreiten und ihr ganzes Potential zu entdecken. Entlang der Strecke gaben Anrainer Einblick in ihre Sichtweise auf das Bahnhofsquartier und ihre Wünsche an die zukünftige Entwicklung.

Vielseitiges Areal

Los ging es am derzeitigen Parkplatz, wo das Polizeigebäude geplant ist. „Wir fürchten ein Verhütteln des wertvollen Stadtgebiets ohne Plan und Ziel. Erste Fehlentscheidungen sind bereits passiert – wie mit der Planung eines isolierten nur dreistöckigen Gebäudes für die Polizei, obwohl an dieser Stelle mehr möglich ist“, kritisierte Umweltstadträtin Juliane Alton. Nächste Station war das Postgebäude, in dem das aha Dornbirn seit kurzem seine Büroräumlichkeiten untergebracht hat. „Der Standort ist ideal – ich könnte mir viel vorstellen für dieses Areal. Neben Servicestellen könnte es auch Räume zum Verweilen geben“, meinte aha-Geschäftsführerin Monika Paterno. Auch eine Verlegung oder Umgestaltung des Busbahnhofes könnte die Attraktivität des Bahnhofsvorplatzes als Eingangsportal der Stadt Dornbirn steigern.

Durch die Unterführung ging es anschließend zu den Kaplan Bonetti Sozialwerken, wo Bereichsleiter Bohuslav Bereta seine Sicht der Dinge präsentierte. „Wir sind der Kritik ausgesetzt, dass unsere oft schwierige Klientel die Stimmung am Bahnhof prägt. Bei über 25.000 Menschen, die täglich den Dornbirner Bahnhof frequentieren, sind sie jedoch nur ein kleiner Teil.“ Derzeit verfügt der Verein der Freunde des Kaplan Bonetti noch über freie Flächen, über deren zukünftige Verwendung man sich derzeit Gedanken macht. „Über allen Überlegungen steht unser Auftrag, die Not der Menschen zu lindern“, so der Leiter der Wohnprojekte.

Beliebter Standort

Beim Schlachthof wartete Betreiber Anton Fetz auf die Spaziergänger und informierte sie darüber, dass der jetzige Standort in dreieinhalb Jahren aufgelöst wird, dann endet der Pachtvertrag. „Es gibt Überlegungen in verschiedene Richtungen. Ideal wäre ein Standort, der neben der Schlachtung auch die Zerlegung, Produktion und den Verkauf regionaler Fleischprodukte ermöglichen würde – dieser könnte eventuell in Hohenems sein.“ Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gaben Streetworker Martin Becher und Geschäftsführer Martin Hagen einen Einblick in die Arbeit der offenen Jugendarbeit Dornbirn. „Wir schätzen diesen Standort sehr. Bis zu hundert Jugendliche nutzen täglich unser Arbeits- und Schulprojekt, besuchen Workshops oder eines der Konzerte oder kulturellen Angebote. Bis jetzt ist die Lautstärke hier kein Problem.“

Den Abschluss machte eine Feedbackrunde am Bahnhofsparkplatz. Juliane Alton notierte sich die Anregungen der Teilnehmer – von der Fußgängerüberführung bis zu Sportgeräten. Auch an Menschen, die aus dem „üblichen Rahmen“ fallen, solle man bei der Planung des Bahnhofsquartiers denken. „Unser Ziel ist eine demokratisch erarbeitete städtebauliche Betrachtung des gesamten Bahnhofsquartiers „aus großer Flughöhe“, um die vorhandenen Chancen voll zu nutzen“, so Juliane Alton abschließend

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