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Großbritannien votierte für EU-Austritt

EU-Gegner führen mit rund 500.000 Stimmen
EU-Gegner führen mit rund 500.000 Stimmen ©APA/AFP
Die Briten haben mit 51,9 Prozent für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Insgesamt hätten 17,4 Millionen Menschen für den Brexit votiert, teilten die britischen Behörden Freitag früh nach Auszählung aller 382 Wahlbezirke mit.

16,1 Millionen Menschen und damit 48,1 Prozent der Beteiligten stimmten dagegen für den Verbleib. Großbritannien ist damit das erste Land, das die EU verlässt.

Liveticker nach dem “Brexit”

Brexit fix - Alle Infos und Reaktionen

Nach dem Votum für einen Brexit fordern jetzt zehntausende Londoner einen Verbleib ihrer Stadt in der EU: Über 46.000 Menschen unterzeichneten bis Freitagabend eine Petition auf der Online-Plattform change.org, in der Bürgermeister Sadiq Khan aufgefordert wird, die Hauptstadt für unabhängig zu erklären und ihren EU-Beitritt zu beantragen.

Das britische "Ja" zum Austritt aus der Europäischen Union (EU) hat am Freitag ein Kursbeben an den europäischen Leitbörsen ausgelöst. Der Euro-Stoxx-50 schloss um klare 8,62 Prozent schwächer bei 2.776,09 Punkten und löschte damit seine in den vergangenen Tagen erarbeiteten Kursgewinne zur Gänze aus. Auf Wochensicht bleibt damit ein deutliches Minus von 2,2 Prozent stehen.

Die EU-Außenminister haben die britische Regierung nach dem EU-Austrittsvotum dazu aufgefordert, rasch einen Antrag auf EU-Austritt zu stellen. Formell sei dies Sache des Vereinigten Königreichs, sagte der niederländische Außenminister und EU-Ratsvorsitzende Bert Koenders am Freitag in Luxemburg. "Man kann nicht beides haben."

Frankfurt rüstet sich für Invasion Londoner Banker
Die deutsche Finanzmetropole Frankfurt könnte zum Krisengewinner des britischen Austritts aus der EU werden. Zwar äußerten nahezu alle führenden Banker und Branchenvertreter am Freitag Bedauern über den Ausgang des Referendums. Zugleich rüsten sie sich aber für die tektonischen Verschiebungen in der europäischen Banken-Landschaft.

Die britische Botschafterin in Österreich, Susan le Jeune d'Allegeershecque, hat nach dem Votum für einen EU-Austritt ihres Landes betont, "dass Briten in Österreich und anderen europäischen Ländern sowie EU-Bürger im Vereinigten Königreich keine unmittelbaren Veränderungen ihrer Situation befürchten müssen. Das gilt auch für die Reisefreiheit sowie den Waren- und Dienstleistungsverkehr."

Nach dem britischen EU-Austrittsvotum besteht die Hauptaufgabe für Politiker nach Ansicht von EU-Kommissar Johannes Hahn darin, "das Vertrauen der Bürger in das europäische Projekt wiederzuerlangen". Hahn erklärte am Freitag schriftlich gegenüber der APA, er "bedauere die Brexit-Entscheidung, die unvorteilhaft für UK ist und eine weitere Herausforderung für die EU in bereits harten Zeiten".

Einige Hotels wechseln derzeit keine britischen Pfund:

Die Zahl jener Briten, die nach dem knappen Sieg der Brexit-Befürworter eine zweite Volksabstimmung zur EU-Mitgliedschaft fordern, wächst. Bis zum frühen Freitagnachmittag haben mehr als 115.000 Menschen eine entsprechende offizielle Petition unterzeichnet.
14:11 | Lukas Wild

Serbien hält an EU-Annäherung fest
Der EU-Beitrittskandidat Serbien will nach der Abstimmung der Briten für einen EU-Austritt am Annäherungsprozess festhalten. Belgrad werde seine bisherige Ausrichtung auf die EU-Intergration nicht einmal um einen "Millimeter" verändern, erklärte Premier Aleksandar Vucic.
13:35 | Lukas Wild

Die Entscheidung der Wähler in Großbritannien für den Austritt aus der EU sei "kein Blitz aus heiterem Himmel." Sie sei Folge des demokratischen Defizits in den Strukturen der EU, der harten Sparprogramme und der Vorurteile "faule Südländer - fleißige Nordeuropäer".
13:35 | Lukas Wild

EU muss mit mehr sozialer Gerechtigkeit reagieren
Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat nach dem britischen EU-Referendum mehr soziale Gerechtigkeit in der Europäischen Union gefordert. "Wir brauchen eine neue Vision und einen Neustart für das Vereinigte Europa."
13:31 | Lukas Wild

Die Abstimmung bedeute, dass das Land dazu in der Lage sein werde, seine eigenen Steuern festzulegen und eigenen Grenzen zu kontrollieren. Die EU sei "nicht mehr richtig für dieses Land."
13:30 | Lukas Wild

Boris Johnson sieht "glorreiche Gelegenheit"
Das Votum für einen Brexit verschafft Großbritannien nach Ansicht von Austritt-Befürworter Boris Johnson eine "glorreiche Gelegenheit", Kontrolle zu übernehmen. Es gebe keinen Grund zur Eile bei den Verhandlungen.
13:25 | Lukas Wild

Sondersitzung am Dienstag
Am Dienstag wird sie die Bundestagsabgeordneten in einer Regierungserklärung bei einer Sondersitzung des Parlaments ausführlich über ihre Haltung informieren, bevor sie zum EU-Gipfel nach Brüssel fliegt.
13:23 | Lukas Wild

Spitzentreffen am Montag
Merkel will am Montag mit Frankreichs Präsident François Hollande, dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi und EU-Gipfelchef Donald Tusk in Berlin über die weiteren Schritte beraten.
13:23 | Lukas Wild

Vorteile der EU spürbar machen
In der Bevölkerung gebe es ganz unterschiedliche Erwartungen an die EU und "und immer heftigere Zweifel an der Richtung, die der Einigungsprozess eingeschlagen hat". Aus diesem Grund müsse sichergestellt werden, dass die Bürger konkret spüren könnten, wie die EU ihr Leben verbessere.
13:22 | Lukas Wild

"Einschnitt für Europa"
Es dürfe jetzt keine schnellen und einfachen Schlüsse geben, die Europa nur weiter spalten würden, warnte Merkel. "Der heutige Tag ist ein Einschnitt für Europa, er ist ein Einschnitt für den europäischen Einigungsprozess."
13:20 | Lukas Wild

Partnerschaftliche Zukunft
Ziel der Verhandlungen mit Großbritannien über den Ausstieg aus der EU solle es sein, die künftigen Beziehungen der EU mit dem Land "eng und partnerschaftlich" zu gestalten.
13:20 | Lukas Wild

Deutsche Kanzlerin ruft zur Besonnenheit auf
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach der Brexit-Entscheidung Großbritanniens für einen EU-Austritt zu Ruhe und Besonnenheit aufgerufen. "Die Europäische Union ist stark genug, um die richtigen Antworten auf den heutigen Tag zu geben"
12:54 | Lukas Wild

Bundespräsident Fischer sieht Referendum als "Weckruf für Europa"
Bundespräsident Heinz Fischer befürchtet keinen "Dominoeffekt" nach dem britischen Referendum für einen EU-Austritt. Die Folgen für Österreich hält er für "bewältigbar", auch wenn das Ergebnis "ein Schock" sei. "Europa hält den Atem an", erklärte er in einer Aussendung. Das "geschichtsträchtige Ereignis" ist seiner Ansicht nach ein "Weckruf".
12:51 | Lukas Wild

Schotten wollen erneutes Unabhängigkeits-Referendum
Die schottische Regierungspartei SNP trachtet nach einem zweiten Volksentscheid zur Loslösung vom Königreich. "Ein zweites Unabhängigkeitsreferendum ist nun höchstwahrscheinlich", sagte Schottlands Ministerpräsidentin und SNP-Parteichefin Nicola Sturgeon am Freitag.
12:46 | Lukas Wild

Die EU-Verträge sähen einen festgelegten Fahrplan vor, wie der Austritt eines Mitgliedslandes aus der Europäischen Union durchgeführt werde. Bis zum Endgültigen Austritt Großbritanniens aus dem Staatenbund blieben alle Vereinbarungen in Kraft.
12:44 | Lukas Wild

"Die Europäische Union ist Stark genug, den heutigen Tag zu verkraften."
12:43 | Lukas Wild

Angela Merkel lädt Donald Tusk, Francoise Hollande und Matteo Renzi für Gespräche am Montag nach Berlin ein.
12:42 | Lukas Wild

Die verbleibenden 27 EU-Staaten dürfen keine voreiligen Schlüsse ziehen, die Lage mit Ruhe und Besonnenheit analysieren und gemeinsam richtige Entscheidungen treffen.
12:41 | Lukas Wild

Bundeskanzlerin Merkel bedauert die Entscheidung der britischen Bevölkerung und kündigt eine Sondersitzung des deutschen Bundestages für Dienstag an.
12:37 | Lukas Wild

Der Auftritt der deutschen Regierungschefin scheint sich zu verzögern. Im Moment warten die Anwesenden auf der Pressekonferenz auf die Ankunft von Angela Merkel.
12:27 | Lukas Wild

Die deutsche Bundeskanzlerin hat angekündigt, sich zum bevorstehenden Austritt aus der Europäischen Union zu äußern.
12:26 | Lukas Wild

Angela Merkel tritt um 12.30 Uhr vor die Presse

12:21 | Lukas Wild

Auswirkungen aur Österreichs Wirtschaft relativ gering
Wie das Wirtschaftsforschungsinstitut sieht auch das Institut für Höhere Studien keinen Grund, die Konjunkturprognosen für Österreich zu überarbeiten. Die direkten Effekte eines Ausscheidens Großbritanniens aus der EU auf die österreichische Wirtschaft würden "relativ gering" sein.
12:18 | Lukas Wild

FN-Chefin fordert Referendum in Frankreich


Die Chefin von Frankreichs rechtsextremer Front National, Marine Le Pen, hat weitere Abstimmungen in den EU-Mitgliedsstaaten gefordert. "Sieg der Freiheit!", schrieb Le Pen auf Twitter.
11:50 | Lukas Wild

Boris Johnson wird ausgepfiffen
Einer der stärksten Befürworter des Brexit, Boris Johnson, ist am Freitag ausgebuht und ausgepfiffen worden. Der ehemalige Londoner Bürgermeister wurde beim Verlassen seines Hauses in der britischen Hauptstadt von Polizisten zu seinem Auto begleitet und musste sich Rufe wie "Drecksack" anhören. Johnson äußerte sich allerdings nicht vor wartenden Reportern.
11:44 | Lukas Wild

Gauck: An europäischer Idee festhalten
Der deutsche Präsident Joachim Gauck hat sich betroffen über das britischen Votum für einen Austritt aus der EU geäußert. "Viele gute Europäer haben heute traurige Gefühle."
11:39 | Lukas Wild

EU-Parlament trifft sich zu Sondersitzung
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments sollten sich am Dienstagmorgen um 10 Uhr treffen, um über das Ergebnis zu beraten, kündigte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) an. Dabei solle eine Resolution verabschiedet werden.
11:37 | Lukas Wild

Größter Euro-Kurssturz seit Beginn vor 17 Jahren
Der Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union hat dem Euro den größten Kurssturz in seiner Geschichte eingebrockt. Er fiel in der Spitze um 4,1 Prozent auf 1,0914 Dollar.
11:00 | Lukas Wild

Mitterlehner sieht traurigen Tag
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht nach der Volksabstimmung für einen EU-Austritt in Großbritannien einen traurigen Tag für Europa. Es zeige sich eine "tiefe Vertrauenskrise". Die EU werde nicht mehr als Friedens- und Wohlstandsprojekt wahrgenommen, sondern als Summe von Krisen, Ängsten und Nationalismen.
10:58 | Lukas Wild

Trump freute sich, dass die Briten die "Kontrolle über ihr Land zurückbekommen" hätten. Er hatte sich bereits zuvor mehrmals öffentlich dafür ausgesprochen, dass die Briten die EU verlassen sollten.
10:57 | Lukas Wild

Trump findet Brexit "großartige Sache"
Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat das Resultat des Referendums über den EU-Austritt in Großbritannien am Freitag als "großartige Sache" bezeichnet.
10:55 | Lukas Wild

"Das ländliche, provinzielle, arbeitende Großbritannien hat Nein gesagt zu der Union, die von der Finanzmafia, Globalisten und anderen geschaffen wurde", sagte er der Agentur Interfax.
10:54 | Lukas Wild

Erste Reaktionen in Russland begrüßen Brexit
Kremltreue russische Politiker haben in ersten Reaktionen das britische Votum für einen Austritt aus der EU begrüßt. Für das britische Volk sei es ein großer Erfolg, sagte der nationalistische Vize-Parlamentschef Wladimir Schirinowsk.
10:53 | Lukas Wild

Spanien will geteilte Souveränität über Gibraltar
Im Anschluss an eine solche "Co-Souveränität" müsse der Felsen im Süden der Iberischen Halbinsel an Spanien angegliedert werden. Die Bewohner Gibraltars hatten beim EU-Referendum mit 96 Prozent der Stimmen für eine Zugehörigkeit zur EU gestimmt. Das britische Übersee-Gebiet war 1713 im Vertrag von Utrecht dem Königreich zugesprochen worden, Spanien erhebt jedoch Ansprüche darauf. Das an Spanien grenzende Gebiet ist in hohem Maße vom Zugang zur EU abhängig.
10:48 | Lukas Wild

Referendum rechtlich nicht bindend
Das Brexit-Referendum ist rein rechtlich nicht bindend, wie die britische Tageszeitung "Guardian" erklärt. Demnach könnte Premier David Cameron das Ergebnis des Referendums ignorieren und die Abgeordneten über den Verbleib Großbritanniens in der EU endgültig darüber abstimmen lassen.
10:45 | Lukas Wild

Bank von England stellt Milliarden bereit
Die britische Notenbank rechnet für Großbritannien mit einer Zeit der Unsicherheit. Die Zentralbank stehe aber bereit, das Funktionieren der Märkte zu garantieren, sagte der Chef der Bank von England. Zur Geldversorgung der Finanzwirtschaft könnten zusätzliche 250 Mrd. Pfund abgerufen werden.
10:42 | Lukas Wild

Erster Wiederstand regt sich
Zahlreiche Briten fordern nach dem knappen Sieg der Brexit-Beführworter eine zweite Volksabstimmung zur EU-Mitgliedschaft. Die Unterzeichner der petition fordern ein zweites Referendum, wenn bei einer Wahlbeteiligung von bis zu 75 Prozent keine Seite mindestens 60 Prozent der Stimmen erreicht. Im Referendum am Donnerstag sprachen sich 52 Prozent der Wähler für einen Brexit aus - die Wahlbeteiligung lag bei 72 Prozent.
10:38 | Lukas Wild

Eine Volksbefragung zur EU werde es in Österreich nicht geben, bekräftigte Kern. "Wir werden Österreich mit Sicherheit keinem Referendum aussetzen."
10:36 | Lukas Wild

Insbesondere in der Wirtschaftspolitik müsse Brüssel dafür sorgen, dass Europa nicht nur gut für große Konzerne, sondern auch für den Mittelstand sei.
10:35 | Lukas Wild

Jetzt komme es umso mehr darauf an, den Bürgern die europäischen Perspektiven zu erklären. Dazu sei ein Reformprozess in der EU-Politik dringend nötig.
10:34 | Lukas Wild

Die britische Politik sei selbst verantwortlich für den historischen Schritt. "Wir haben zur Kenntnis zu nehmen, dass ein Referendum negativ ausgeht, wenn man davor zehn Jahre eine Fundamental-Opposition gegen europäische Fragestellungen eingenommen hat."
10:33 | Lukas Wild

Kern sieht Bedeutung Europas schwinden
Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) sieht Europa nach dem Brexit deutlich geschwächt. "Europa wird an Bedeutung und Stellung in der Welt verlieren", sagte Kern am Freitag in Wien.
10:21 | Lukas Wild

Es gehe darum, dass beide Seiten gegenseitigen Respekt über die verschiedenen Bereiche zeigen. "Jetzt haben die Briten entschieden, auszutreten. Das bedeutet, dass die Staaten, die in der EU bleiben, über eine Verbesserung der EU diskutieren müssen und wie wir vor allem die Eurozonen-Staaten schützen."
10:20 | Lukas Wild

Schulz traurig
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz zeigte sich "sehr traurig" nach dem britischen Austritts-Referendum. Nun sei "Stabilität in turbulenten Zeiten, die auf uns zukommen", notwendig.
10:14 | Lukas Wild

Ungarns Premier Orban sieht Schuld in EU-Flüchtlingspolitik
Ungarns Premier Viktor Orban hält die Flüchtlingskrise für den entscheidenden Faktor beim Votum der Briten für einen Austritt aus der EU. Die Briten seien mit der EU-Flüchtlingspolitik unzufrieden. Sie hätten eine Antwort auf die Frage gesucht, wie man die "moderne Völkerwanderung" aufhalten und wie sie "ihre Insel erhalten" könnten, sagte der rechtspopulistische Politiker
10:05 | Lukas Wild

Rom für "neue EU-Perspektive"
Der italienische Außenminister Paolo Gentiloni sprach von einem "gravierenden Beschluss des britischen Volkes". "Italien hätte sich einen anderen Ausgang erhofft, doch der Beschluss ist gefallen." Italien werde sich jedenfalls für eine "neue europäische Perspektive" bemühen.
10:00 | Lukas Wild

Niederländischer Premier warnt vor Panik
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat sich vom Ergebnis des britischen EU-Referendums enttäuscht gezeigt, aber zugleich vor Panik gewarnt. Nun müsse "in aller Ruhe" nach einer stabilen Lösung gesucht werden, sagte Rutte in Den Haag.
09:54 | Lukas Wild

Britische Zeitungen heute mit extra frühen Titeln

09:51 | Lukas Wild

Deutsche Börse und LSE wollen Fusion vorantreiben
Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange (LSE) wollen ihren Zusammenschluss trotz des geplanten Austritts Großbritannien aus der EU durchziehen. Wegen des Brexit sei eine Verbindung zwischen Frankfurt und London sogar noch wichtiger, erklärte Deutsche-Börse-Aufsichtsratschef Joachim Faber.
09:43 | Lukas Wild

So unterschiedlich haben die Regionen votiert.

09:40 | Lukas Wild

Cameron beteuerte, er liebe sein Land. "Es ist mir eine Ehre, dass ich ihm gedient habe", sagte er vor seinem Amtssitz.
09:40 | Lukas Wild

Cameron
Der Wille der Mehrheit der Briten zum Austritt aus der EU wird nach den Worten von Premierminister David Cameron respektiert. Nach dem EU-Referendum komme es auf die Austrittsverhandlungen an.
09:38 | Lukas Wild

FPÖ fordert Rücktritte von Jean-Claude Juncker und Martin Schulz
Die FPÖ-Politiker Heinz Christian Strache und Harald Vilimsky haben sich nach dem EU-Austrittsvotum der Briten für einen Rückzug von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ausgesprochen.
09:35 | Lukas Wild

Deutscher Bundestagspräsident Lammert bleibt gelassen
"Großbritannien hat gestern darüber befunden, aus der Europäischen Union auszutreten. Dennoch ist die Sonne heute morgen wieder aufgegangen. Und so bedauerlich das eine ist, so beruhigend ist das andere."
09:33 | Lukas Wild

Er werde die nächsten Wochen noch im Amt bleiben, um das Land auf stabilem Kurs zu halten, sagte er in einer im Fernsehen übertragenen Rede.
09:29 | Lukas Wild

Cameron kündigt Rücktritt an
Der britische Premierminister David Cameron hat seinen Rücktritt für Oktober angekündigt. Er zog damit am Freitag die Konsequenzen aus seiner Niederlage beim EU-Referendum für einen Brexit.
09:26 | Lukas Wild

Märkte im Fernen Osten schließen im Minus
Auch die Finanzmärkte in Ostasien und Australien haben mit Verlusten auf das britische Votum reagiert. Der japanische Nikkei fiel um 7,9 Prozent, der südkoreanische Index um rund drei Prozent und der Leitwert in Sydney um 3,1 Prozent Alle erwarten zum Start der kommenden Woche weitere Verluste.
09:22 | Lukas Wild

Dies sei "ein ernster, wenn nicht dramatischer Moment, politisch" betrachtet. Er habe den anderen 27 EU-Staats- und Regierungschefs ein informelles Treffen am Rande des EU-Gipfels kommende Woche vorgeschlagen. Er habe auch vorgeschlagen, "dass wir ein weiteres Nachdenken über die Zukunft unserer Union starten."
09:21 | Lukas Wild

Tusk versichert Willen zu Einheit
EU-Ratspräsident Donald Tusk hat den Willen der anderen EU-Staaten zur Geschlossenheit versichert. "Wir sind entschlossen, unsere Einheit der 27 zu erhalten."
09:18 | Lukas Wild

DAX bricht um 10 Prozent ein
Der deutsche Leitindex Dax ist am Freitagmorgen um 9,98 Prozent auf 9233,48 Punkte abgesackt.
09:16 | Lukas Wild

Vor allem ältere stimmen für Austritt


Die Statistik zeigt: Wiedereinmal haben die Alten über die Zukunft der Jungen entschieden.
09:06 | Lukas Wild

Schäuble beschwört Einigkeit
Europa muss nach dem Brexit-Votum der Briten für einen EU-Austritt nach Überzeugung des deutschen Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble (CDU) zusammenhalten. "Wir respektieren den Ausgang des britischen Referendums. Ich hätte mir ein anderes Ergebnis gewünscht."
09:03 | Lukas Wild

Schottland strebt Unabhängigkeit an


Die Harry-Potter-Autorin J. K. Rowling geht nach dem britischen Brexit-Referendum davon aus, dass Schottland eine Loslösung von der Londoner Zentalregierung will. "Schottland wird die Unabhängigkeit anstreben", twitterte sie.
08:59 | Lukas Wild

Alles wartet auf Cameron
Es wird erwartet, dass sich der britische Premier noch am Vormittag zum Votum äußert und die Niederlage eingesteht. Einen Rücktritt nach einem Brexit hatte der Labour-Politiker allerdings ausgeschlossen. Es gilt aber als fraglich, ob er sich im Amt halten kann. Boris Johnson, Brexit-Wortführer und ehemaliger Bürgermeister Londons steht in den Startlöchern.
08:50 | Lukas Wild

UKIP feiert Unabhängigkeitstag
Nigel Farage, Chef der EU-kritischen UKIP, freut sich über das Ergebnis: "Möge der 23. Juni als unser Unabhängigkeitstag in die Geschichte eingehen."
08:45 | Lukas Wild

Tumulte an den Finanzmärkten
An den Finanzmärkten sorgt die Entscheidung schon einmal für Tumulte. Das Pfund fiel innerhalb weniger Stunden auf seinen teifsten Stand seit 1985. EUROSTOXX und DAX starten mit deutlichen Minusen von -11,39 % und -9,34 % in den Tag. Analysten gehen davon aus, dass die Londoner Börse aus Angst vor Panikverkäufen gar nicht erst öffnet.
08:37 | Lukas Wild

Briten votieren für Austritt
Es ist fix - alle Stimmen sind ausgezählt und die britische Bevölkerung entschied sich mit 51,9 % für einen Austritt aus der Europäischen Union. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen, erste Reaktionen und die Auswirkungen des Brexits auf Österreich und Vorarlberg hier im VOL.AT-Liveticker.

Pfund fiel auf tiefsten Stand seit 1985

Die Aussicht auf einen Brexit hat das britische Pfund auf den tiefsten Stand seit mehr als 30 Jahren gedrückt. Am frühen Freitagmorgen fiel die britische Währung erstmals seit 1985 unter die Marke von 1,35 US-Dollar.

In den ersten Handelsstunden des Tages hatte das Pfund wegen der Hoffnung auf einen Verbleib in der Europäischen Union zeitweise noch etwas mehr als 1,50 Dollar gekostet.

Aktuell deutet jedoch vieles auf einen Sieg des Brexit-Lagers hin. Nach Auszählung von zwei Dritteln der Wahlkreise liegen die EU-Gegner vorn.

Ölpreise um 6 Prozent gefallen

Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel angesichts des drohenden Austritts der Briten aus der Europäischen Union deutlich verloren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete in der Früh 47,92 US-Dollar (42,1 Euro). Das waren gut 5,87 Prozent weniger als am Vortag.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel zuletzt 6,03 Prozent auf 47,09 US-Dollar.

Ein Austritt der Briten könne zu weltweiten Konjunktursorgen führen, was sehr schlecht für den Ölmarkt ist, sagte ein Analyst in Melbourne.

Finanzmärkten droht ein “Black Friday”

Brexit-Schock für Europa und die Finanzmärkte: Der Austritt der Briten aus der EU, der in letzten Umfragen noch abgewendet schien, dürfte für einen “Black Friday” sorgen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex gut zwei Stunden vor Handelsbeginn um 8 Prozent tiefer bei 9.435 Punkten.

Die Anleger werden klar auf dem falschen Fuß erwischt: Seit Mitte der Vorwoche war der Dax in zunehmender Hoffnung auf einen Verbleib der Briten noch um fast 9 Prozent nach oben gesprungen. Nun droht ein historischer Einbruch. Der bislang schwärzeste Tag war 1989 mit einem Rutsch um 12,81 Prozent. Um diesen Negativrekord einzustellen, müsste der DAX aber deutlich unter 9.000 Punkte abrutschen.

Bei weltweit einbrechenden Aktienmärkten flüchteten die Anleger in sichere Häfen. Vor allem der Yen blieb als Fluchtwährung gesucht. Das Pfund wertete gegenüber der japanischen Währung um bis zu 15 Prozent ab. Auch Gold und Anleihen waren in der Früh gefragt.

Sinn Fein fordert Abstimmung über Wiedervereinigung Irlands

Die irisch-nationalistische Partei Sinn Fein fordert nach dem Brexit-Referendum in Großbritannien eine Abstimmung über eine Wiedervereinigung Irlands. Ein solches Referendum zur Abschaffung der irischen Grenze sei ein “demokratischer Imperativ”, sollte Nordirland für einen Verbleib in der Europäischen Union gestimmt haben.

Das berichtete unter anderem der Sender Sky News Freitag früh unter Berufung auf Parteiquellen. “Die britische Regierung hat (…) jedes Mandat, die Interessen der Menschen in Nordirland zu repräsentieren, verloren”, zitierte die “Irish Times” den Sinn-Fein-Vorsitzenden Declan Kearney.

Nordirland hat der BBC zufolge mit 55,7 Prozent für einen Verbleib in der EU gestimmt. Das Brexit-Lager schnitt damit aber stärker ab als erwartet.

Kurz: Kein Stein wird auf anderem bleiben

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich am Freitag im Ö1-Morgenjournal in einer ersten Reaktion in London schockiert und überrascht über die Abstimmung der Briten über einen Austritt aus der Europäischen Union (Brexit) gezeigt. Wenn eines der größten EU-Mitgliedsländer aus der EU austrete, könne “kein Stein auf dem anderen bleiben”. Die Abstimmung der Briten sei “definitiv ein Erdbeben”.

“Die EU wird überleben”, so Kurz. Es sei aber notwendig, dass sich die EU schnell neu aufstelle, wenn sich ein solches Referendum nicht in einem anderen EU-Land wiederholen soll. Es werde sich sehr viel in der EU ändern müssen, und das Tempo und Ausmaß dieser Veränderung müssten “enorm” sein. Die EU müsse ihre zentralen Probleme lösen, wie etwa das Thema Migration. Ebenso müsse es eine Diskussion über die Institutionen geben. Es gelte, mit “kühlem Kopf” an der Neuaufstellung der EU zu arbeiten. “Ein Dominoeffekt auf andere Länder ist nicht auszuschließen”, sagte Kurz.

Steinmeier: “Trauriger Tag für Europa und Großbritannien”

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich enttäuscht über den Ausgang des Brexit-Referendums geäußert. “Die Nachrichten aus Großbritannien sind wahrlich ernüchternd”, sagte Steinmeier am Freitag in Berlin. “Es sieht nach einem traurigen Tag für Europa und für Großbritannien aus.”

Der SPD-Politiker wird am Freitag zu einem EU-Ministertreffen in Luxemburg erwartet, bei dem über die Folgen des Referendums beraten werden soll. Am Samstag kommen in Berlin die Außenminister der sechs EU-Gründerstaaten (Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux-Länder) zusammen.

(APA)

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