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Großangelegte Strahlenschutzübung von Feuerwehr und Polizei in Kehlegg

©VOL.AT/Rauch
Dornbirn. In Kehlegg stürzten Teile eines Satelliten ab, der über einen Nuklearantrieb verfügte. Polizei und Feuerwehr machten sich auf die Suche nach den Bruchstücken, die eventuell verstrahlt sind. Bei dem Strahlenschutzeinsatz handelte es sich jedoch rein um eine Übung.
Strahlenschutzübung in Kehlegg

An der großangelegten Übung war vor allem die Landespolizeidirektion Vorarlberg und der Landesfeuerwehrverband beteiligt, bei der Planung war auch das Bundesheer involviert. Ziel war es vor allem, die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zu testen und zu üben. Insgesamt waren 80 Personen in die Übung involviert, die seit dem Frühjahr 2015 vorbereitet wurde.

Drei Feuerwehren und Polizei auf Notfall vorbereitet

Da der Polizeihelikopter Libelle aufgrund des Nebels nicht starten konnte, musste das Sperrgebiet per Fahrzeug sondiert werden. Das so eingegrenzte Suchgebiet wurde daraufhin von den Spürtrupps der Polizei und Feuerwehr durchkämmt. Neben den 15 Spürern des Bundespolizei haben sich auch drei Feuerwehrgruppen auf solche Einsätze spezialisiert: Die Ortsfeuerwehren Dornbirn und Feldkirch-Tisis sowie die Betriebsfeuerwehr Getzner. Somit komme man im Notfall auf bis zu 17 Spürtrupps à drei Personen aus Feuerwehr und Polizei, betont Thomas Brugger vom Landesfeuerwehrverband nicht ohne Stolz.

Ausbildung bei ABC-Kompanie

Die Ausbildung der Feuerwehrkräfte geschieht in Kooperation mit der ABC-Kompanie in Absam, auch die Fundproben stammten aus dem Tirol. Deren Strahlkraft sei gerade stark genug, um von den Sondierungsgeräten gefunden zu werden. Weder für die Umwelt noch für die Einsatzkräfte – die wie im echten Einsatz in Schutzkleidung agierten – bestand Gefahr.

Die Einsatzkräfte auf den Weg ins Suchgebiet

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