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"Großer Schritt" zwischen China und Japan

China will die bei den jüngsten Massenprotesten entstandenen Schäden an japanischen Einrichtungen reparieren lassen - ein Signal für die Verbesserung der angespannten Beziehungen.

Der japanische Kabinettssekretär Hiroyuki Hosoda sagte am Mittwoch in Tokio, der chinesische Außenminister Li Zhaoxing habe dem japanischen Vize-Außenminister Ichiro Aisawa in Peking eine Wiederinstandsetzung der beschädigten Gebäude zugesagt. Im Einzelnen gehe es um die Botschaft und die Residenz des Botschafters in Peking sowie das Generalkonsulat in Shanghai. „

Ich glaube, das ist ein großer Schritt vorwärts“, sagte Hosoda. Die Einzelheiten würden in weiteren Gesprächen ausgearbeitet. Der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi hatte auf dem Asien-Afrika-Gipfel zum 50-Jahr-Jubiläum der Konferenz von Bandung in Indonesien „tiefe Reue“ für die Kriegsvergangenheit seines Landes und eine „tief empfundene Entschuldigung“ ausgedrückt.

Peking wirft Tokio unter anderem eine Verharmlosung japanischer Kriegsverbrechen vor. Das hatte zu einer Welle antijapanischer Demonstrationen in China geführt. Peking fordert von Koizumi einen Verzicht auf weitere Besuche beim umstrittenen Yasukuni-Schrein. In diesem shintoistischen Nationalheiligtum werden auch die Protagonisten des japanischen Militarismus wie der von einem internationalen Militärgericht als Hauptkriegsverbrecher zum Tode verurteilte und 1948 hingerichtete Ex-Premier General Hideki Tojo verehrt. Tokio hatte die Forderung Pekings zurückgewiesen.

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