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Große Hilfsbereitschaft

Schullandesrätin Waibel nimmt den Weltrotkreuztag am Samstag, 8. Mai zum Anlass, den Vorarlberger Schülern und Lehrern für ihre spontane Hilfsbereitschaft für die Menschen aus dem Kosovo zu danken. [7.5.99]

„Ich bin stolz darauf, dass unsere Schulen in Krisensituationen so spontan und konkret helfen“, so Waibel.
Bis jetzt haben 56 Schulen für die Kosovohilfe 2.148 Katastrophensäckchen im Gesamtwert von 860.000 Schilling (62.500 Euro) gefüllt.

Die eingegangenen Geldspenden betragen knapp über 100.000 Schilling (7.270 Euro). Die Kosovohilfe des Jugendrotkreuzes läuft weiter und es ist zu erwarten, dass sich die Geld- und Sachspenden weiter erhöhen.

Besonders die Katastrophensäckchen, die mit Gütern des sanitären und sofortigen Bedarfs gefüllt sind (Seife, Zanhbürsten, Dosenöffner, Taschenmesser, Handtuch, etc.), stellen eine unschätzbare Soforthilfe dar.
Um die Situation vor Ort zu beurteilen, hat das Jugendrotkreuz außerdem zwei Mitarbeiterinnen in das Österreich-Camp nach Albanien entsandt. Im Österreich-Lager sind 60 Prozent Kinder und Jugendliche. Sie werden mittelfristig sozial- und freizeitpädagogisch betreut, um die traumatischen Erlebnisse des Krieges und der Flucht zu verarbeiten.

Sollte das Lager – was anzunehmen ist – noch länger bestehen, ist eine „Lagerschule“ geplant, um die Kinder wieder in einen einigermaßen normalen Alltagsrhythmus zurückzuführen. Die Ausrüstung für die Schule mit den notwendigen Schulmöbeln und Tafeln wird vom Land Vorarlberg bereitgestellt.

Der Weltrotkreuztag wird am 8. Mai, dem Geburtstag des Gründers des Internationalen Roten Kreuzes, Henri Dunant (geboren am 8. Mai 1828), gefeiert.

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