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Großes Fliesenlegerunternehmen im Pinzgau zum 2. Mal in Konkurs

Kaprun - Betroffen von der Passivsumme der Vorreiter Gesellschaft mbH. sind 49 Dienstnehmer und 115 Gläubiger. Laut Alpenländischem Kreditorenverband ist es die drittgrößte Insolvenz im heurigen Jahr.

Mit gerichtlichen Beschluss von Montag, 1. September 2008, wurde aufgrund eines Selbstantrages das Konkursverfahren über die Vorreiter GmbH eröffnet. Es handelt sich dabei um ein größeres Konkursverfahren für die Pinzgauer Region, nachdem 49 Dienstnehmer betroffen sind, sowie 115 Gläubiger mit einer Passivsumme von 4 .575.219 Euro.

Die Berichtstagsatzung wurde für den 26.09.2008 anberaumt. Konkursforderungen sind laut Kreditorenverband bis spätestens 22.10.2008 geltend zu machen.

Die allgemeine Prüfungstagsatzung findet am 31.10.2008 statt. Die Vorreiter GmbH ist im Steinmetzmeister- und Fliesenlegergewerbe tätig, wobei vor allem Fliesenlegerarbeiten in der Region durchgeführt werden. Dabei werden insgesamt 49 Mitarbeiter beschäftigt.

Folgt man den Angaben im Konkursantrag, ist Insolvenzursache die jährlich wiederkehrende schlechte Auftragslage im Frühjahr. Die wichtigsten Auftraggeber des Unternehmens seien Hotels und andere Fremdenverkehrsunternehmen im Pinzgau und Pongau, die die Fliesenlegerarbeiten alle zur gleichen Zeit, nämlich im Spätherbst durchführen lassen, woraus sich durch die Unterauslastung insbesondere im Frühjahr die laufenden Fixkosten nicht abdecken lassen, heißt es von Seiten der Firma.

Darüber hinaus seien noch Zinsen für Verbindlichkeiten aus der Zeit des ersten Konkursverfahrens für die Finanzlage verantwortlich.

Derzeit sei das Unternehmen voll aufrecht, die laufenden Aufträge seien jedoch in drei Wochen abgearbeitet, wodurch die Geschäftsführung zumindest derzeit keine Möglichkeit sieht das Unternehmen längerfristig fortzuführen. Nachdem versucht wurde durch Umstrukturierung die Verlustquellen zu beseitigen, ein Kreditansuchen zur Deckung des Liqiditätsbedarfs jedoch abgelehnt wurde, ist nunmehr Zahlungsunfähigkeit eingetreten.

Laut den Angaben im Konkursantrag ist von Passiva in der Höhe von 4.575.219 Euro auszugehen, denen ein Aktivvermögen in einer Höhe von 2.004.907 Euro gegenübersteht.

Das Unternehmen hatte bereits im Jahre 2003 zu Zahl ein Konkursverfahren anhängig, das nach Abschluss eines Zwangsausgleiches mit der gesetzlichen Mindestquote von 20 Prozent aufgehoben wurde.

Quelle: Alpenländischer Kreditorenverband, Geschäftsstelle Salzburg

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