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Großer Wirbel um Metzler-Übertritt

©Thomas Knobel
Götzis. Fast drei Jahrzehnte lang war Walter Metzler aktiver Ringer beim KSV Götzis und übte sogar eine Saison lang das Traineramt in der Kummenberggemeinde aus. Nach langen Diskussionen entschied sich Metzler für einen Wechsel nach Hörbranz, was mit vielen Nebengeräuschen ausartete.

Sein Exklub Götzis hat nun zum zweiten Mal gegen den Übertritt im Sommer Einspruch erhoben. Laut Götzis-Obmann Eugen Kathan gibt es klare Richtlinien und zwei Gründe wurden nicht eingehalten. Zum einen erteilte Götzis trotz mehrerer Versuchen kurz vor Übertrittszeitende mit Hörbranz einen Konsenz zu finden, keine schriftliche Freigabe. Punkt zwei bezieht sich auf die nach Götzis falsche Entscheidung des ÖARV, dem Ringer Walter Metzler doch eine Freigabe zu erteilen. Hörbranz hat laut Bestimmungen 350 Euro an Götzis überwiesen und beruht sich auf die Statuten. Ein monatelanger Streit zwischen Götzis und Hörbranz droht nun wieder dem sportlichen Aspekt zu weichen.

Laut Kathan ist der Übertritt einfach nicht richtig über die Bühne gegangen, Hörbranz muss normalerweise nochmals ein Ansuchen für einen Wechsel für Metzler beantragen. ÖARV-Rechtsausschussvorsitzender Karl Schlagenhaufen: „ Alle Beteiligten haben Fehler gemacht, aber die Vernunft sollte schlussendlich siegen. Wenn ein Sportler aber den Verein verlassen will, kann man ihn auch nicht aufhalten.“ Schlagenhaufen appelierte an Hörbranz, vorläufig Walter Metzler nicht aktiv ringen zu lassen, bis es ein klares Urteil seitens des Verbandes geben wird. Götzis wehrt sich mit allen Mitteln auch in einem zweiten Fall. Im Auswärtskampf in Hörbranz sieht sich Götzis trotz des 30:25-Erfolgs benachteiligt und hat gegen zwei Einzelkämpfe Protest eingereicht. In den Gewichtsklassen 84 kg Greco (Jochum gegen Simon Häusle) und 74 kg Freistil (Dravits gegen Pansi) hat Hörbranz beide Kämpfe gewonnen, der Kampfrichter übersah aber zwei schwerwiegende Fehler und so könnte es zu Wiederholungskämpfen kommen.

Eine definitive Entscheidung wird es aber erst in zwei bis drei Wochen geben. Der Rückkampf geht am 8. November in Götzis über die Bühne, sollte bis dahin noch keine Entscheidung vorliegen, könnte es zum nächsten Wirbel kommen, welcher Klub auf sportlicher Ebene das Halbfinale erreicht. Die siebente Runde bringt für die drei Ländleklubs nur Pflichtaufgaben, das kleine Nachbarschaftsderby KG Wolfurt/Mäder gegen Vizemeister Klaus ist für die Winzer nur mehr Formsache, auch die Auswärtskämpfe von Götzis (in Vigaun) und Hörbranz (in Hötting) sind nur „Trainingseinheiten“.

Thomas Knobel

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