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Grünen-Kritik an Ferienwohnungen

Die Vorarlberger Grünen wollen eine strengere Reglementierung des Neubaus von Ferienanlagen in Vorarlberg, die "wie Pilze aus dem Boden schießen".
Karin Fritz im Interview
Vorbericht zur Ferienanlage Bürserberg
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Bilder der Baustelle

Die fehlende Nachhaltigkeit in der Entwicklung des Tourismus in Vorarlberg ist für die Landtagsabgeordnete der Grünen, Karin Fritz, das Problem. Es dürfe nicht so weit kommen, dass Jahrzehnte nachdem Fehlentwicklungen in Frankreich oder der Schweiz gemacht wurden, nun in unseren Schigebieten folgen.

Ferienanlage in Bürserberg

Am Beispiel der Großbaustelle in Bürserberg sei sichtbar, wie eine überdimensionierte Ferienwohnungsanlage das Landschaftsbild auf 1250 Metern Seehöhe verschandle. „Dieses Bauprojekt bedeutet einen raumplanerischen Dammbruch, da die Anlage an der Bergstation eines Schigebiets gebaut wird“, erklärt Fritz. Es seien Umwidmungen wertvoller Alpgründe  genehmigt worden und dieses Negativbeispiel dürfe keine Nachahmung finden.

Vor einem Jahr ist eine Volksabstimmung gegen die Ferienanlage in Bürserberg knapp gescheitert. „Ich halte es für sehr bedauerlich, dass die Volksabstimmung fehlgeschlagen ist, aber wir müssen nun handeln damit solche Fehlentwicklungen nicht wiederholt werden“, meint Fritz.

Pläne besser Prüfen

Umweltverträglichkeitsprüfungen müssen derzeit nur durchgeführt werden, wenn die Zahl der Betten über 500 liegt. Die Vorarlberger Grünen fordern diese Zahl zu reduzieren und auch die jeweilige Größe der Gemeinden zu berücksichtigen. „Es darf vor allem nicht hingenommen werden, dass eine Genehmigung für 360 Betten erfolgt ist und nun mit einer deutlich höheren Zahl geworben wird“, stellt Fritz klar.

Karin Fritz im Interview

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