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Grüne zum Schweine-Skandal

©VOL.at/Klaus Hartinger
Bregenz - Skandalöse Zustände in Vorarlberger Schweinezuchtbetrieben. Grüne sehen Landesrat in der Pflicht: "Grundlegende Neuorientierung der Landwirtschaftspolitik notwendig!"

Der Verein gegen Tierfabriken hat, dokumentiert durch umfangreiches Daten- und Fotomaterial, schwere Vorwürfe gegen Schweinezuchtbetriebe in Vorarlberg erhoben.

Reaktion von Schwärzler gefordert

“Die Vorwürfe sind gravierend, die Bilder schockierend!” so Grünen-Klubobmann Johannes Rauch. “Während in Sonntagsreden und in schönen Broschüren dem Konsumenten eine heile “Ländle”-Welt präsentiert wird, herrschen offenbar – zumindest in vielen Schweineställen – geradezu gegenteilige Zustände: Unhygienische Böden, fehlende Stroheinstreu, unhygienische Futtertröge, mangelndes Platzangebot und routinemäßiges Abschneiden der Schwänze wurden nicht nur in Einzelfällen, sondern gehäuft vorgefunden. Das  erfordert eine rasche und entschlossene Reaktion von Seiten des Zuständigen Landesrates, der in anderen Politikfeldern so gerne von “Null-Toleranz” spricht”, so Rauch.

Grüne stellen Landtagsanfrage

“Der Sachverhalt wird den Landtag beschäftigen, deshalb richte ich eine umfassende Anfrage an Landesrat Schwärzler. Über den Anlassfall hinaus zeigt sich allerdings einmal mehr: In der Landwirtschaftspolitik braucht es ein grundlegendes Umdenken. Leistungszucht, “höher-schneller-weiter” und Billigproduktion um jeden Preis führen von einem Skandal zum nächsten. Die Vorarlberger Landwirtschaft braucht eine klare Vision: BIOLAND VORARLBERG ist – wie die Energieautonomie! – die einzig nachhaltige Perspektive für die Zukunft. Auch im Sinne der Konsumentinnen und Konsumenten!” so Rauch abschließend.

(Grüne Vorarlberg)

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