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Grüne zu Kinder-und Schülerbetreuung

Bregenz - ÖVP kommt grünen Forderungen im Bereich der Kinder-und Schülerbetreuung nach, aber der gesetzlicher Anspruch auf Betreuungsplatz fehlt noch immer.

„Die Landesregierung kommt einigen unserer langjährigen Forderungen entgegen”, freut sich die Bildungssprecherin der Grünen, LAbg. Karin Fritz, über die heute angekündigten Maßnahmen zur Verbesserung der Kinder- und Schülerbetreuung. “So fordern wir seit Jahren verstärkte gemeindeübergreifende Angebote im Bereich der Kinder-und Schülerbetreuung, damit auch Familien in kleinen Gemeinden Betreuungsplätze für ihre Kinder zur Verfügung stehen sowie kleinere Gruppen und die verstärkte Berücksichtigung von Dreijährigen und Kinderm mit nicht-deutscher Muttersprache.”

„Endlich gibt die ÖVP zu, dass im Bereich Kinder- und Schülerbetreuung noch großer Nachholbedarf besteht”, hält Fritz fest. “In mehreren Punkten – flexiblere Öffnungszeiten, ganzjährig geöffnete Kindergärten, zusätzliches Personal zur Betreuung Dreijähriger und zur Sprachförderung – nimmt die Landesregierung sogar unseren Antrag vom 14. Februar 2007 zur Novelle des Kindergartengesetzes auf. Für sehr wesentlich sehe ich, dass eine eigene Person in der Landesverwaltung (Family Point) die Koordinationsaufgaben für die Gemeinden übernimmt.“

„Bedauerlich ist allerdings, dass Eltern weiterhin keinen Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihr Kind haben werden”, so die grüne Bildungssprecherin. “Die Landesregierung will über erhöhte Förderungen die Gemeinden motivieren, die Angebote auszubauen und zu verbessern. Unserer Meinung nach muss aber das Recht auf einen Betreuungsplatz gesetzlich verankert werden. So können Eltern – insbesondere Frauen – ihre berufliche Zukunft nur sehr eingeschränkt planen. Es hängt weiterhin vom Goodwill der Bürgermeister ab, ob Betreuungsangebote geschaffen werden oder nicht.“

„Für uns fehlt auch die generelle Öffnung der Kindergärten für Dreijährige”, betont Fritz. “Das ist ein großes Manko. Auch im Hinblick auf die großen Kindergartengruppen bleibt die Landesregierung zu vage. Für uns sind Gruppen mit 25 Kindern auf jeden Fall zu groß. Ebensowenig geht die Landesregierung mit ihrem Maßnahmenkatalog auf die völlig unzureichende Betreuungssituation bei den Kleinkindern ein, ein Problem das sich mit dem neuen Kindergeldmodell verstärken wird.“

„Wir Grüne erwarten uns rasch weitere Schritte von Seiten der Landesregierung. Weitere notwendige Verbesserungen sind in unserem Antrag zum Kindergartengesetz (siehe unten) ausführlich formuliert. Wir bleiben am Ball”, kündigen die Bildungs- und die Familiensprecherin der Grünen, LAbg. Karin Fritz und LAbg. Katharina Wiesflecker an. “Sowohl bei der Kleinkindbetreuung als auch bei den Kindergärten und der Schülerbetreuung.“

(Quelle: Grüne Vorarlberg)

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