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Grüne zu Genmais: Widerstand leisten

Schwarzach - Die drohende Aufhebung des Importverbotes für zwei gentechnisch veränderte Maissorten dürfe nicht einfach hingenommen werden, so die Grünen in einer ersten Reaktion.

„Hintergrund der Brüsseler Entscheidung ist die Tatsache, dass Konzerne wie Monsanto mit Unterstützung der Welthandelsorganisation WTO Profit- und Handelsinteressen vor Umwelt- und Gesundheitsschutz stellen. Das kann und darf in Anbetracht der nicht abschätzbaren Risken nicht akzeptiert werden. Hier steht das Recht auf Gesundheit eindeutig vor einer schrankenlosen Handelsfreiheit!“ so Grünen-Klubobmann Johannes Rauch.

„Genau aus diesem Grund muss Österreich seinen Widerstand aufrechterhalten und notfalls auch ein Vertragsverletzungsverfahren riskieren. Widerstand verschafft Zeit, genau jene Zeit, die notwendig ist, um eine umfassende Risikobewertung vorzulegen, die auch Langzeit-Risken berücksichtigt!“

Gentechnikfreie Region Bodensee Gebot der Stunde

„Wir fordern einmal mehr die Landesregierung dazu auf, in Sachen „Gentechnikfreie Region Bodensee“ endlich Nägel mit Köpfen zu machen: nur im Verbund mit den Bodenseeanrainerstaaten kann diese Vision Wirklichkeit werden. Was es dafür braucht, ist Entschlossenheit und politischen Willen. Gentechnikfreiheit heißt allerdings nicht nur kein Anbau, sondern auch keine gentechnisch veränderten Futtermittel mehr einzusetzen: was bei Soja geht, muss auch bei Mais möglich sein!“ so Rauch an die Adresse des Landes. Gerade in der aktuellen Diskussion um die Zukunft der Landwirtschaft könnte damit ein klares Signal gesetzt werden, wohin die Reise gehen soll: regional und biologisch, die Ökologie im Mittelpunkt und nicht den Profit. Turbomais braucht es dazu ebenso wenig wie Turbokühe!“ so Rauch abschließend.

Aussendung:
LAbg Johannes Rauch
Klubobmann der Grünen
im Vorarlberger Landtag

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