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Grüne hinterfragen System der Landwirtschaftsförderung

©AP
Bregenz - "Die Euter-Erkrankung, die auf einer Alpe im Bregenzerwald aufgetreten ist und zur Schlachtung von über 100 Kühen geführt hat, wirft eine ganze Reihe von Fragen auf. Fragen, die nicht nur die Tiergesundheit betreffen, sondern das gesamte System der Vorarlberger Landwirtschafts-förderung".

So nimmt Grünen-Klubobmann Johannes Rauch Stellung.

„Dass der Präsident der Vorarlberger Landwirtschaftskammer, Josef Moosbrugger, keinerlei Interesse daran hat, die bestehenden Strukturen in der Landwirtschaft im allgemeinen und das Fördersystem im besonderen kritisch hinterfragen zu lassen ist nicht neu”, so Rauch. “Insofern sind seine medialen Ausritte gegen kritische Äußerungen des Landesveterinärs nicht verwunderlich. Wenn allerdings eine Euter-Krankheit derart massenhaft auftritt, dann müssen schon im Interesse einer gesunden Vorarlberger Landwirtschaft alle in diesem Zusammenhang relevanten Fragen gestellt und beantwortet werden.”

“Aus unserer Sicht wäre es grob fahrlässig, wenn nach Bewältigung der derzeitigen krisenhaften Situation einfach wieder zur Tagesordnung übergegangen und weitergemacht würde wie bisher“, so Rauch weiter. „Die Hochleistungsviehzucht hat die Milchleistungen in den letzten Jahren massiv in die Höhe geschraubt. Möglicherweise ist der Preis, der dafür zu zahlen ist, zu hoch und eine Rückbesinnung auf Nachhaltigkeit statt ‘Turboleistung’ notwendig.”

“Eine Reform der Vorarlberger Landwirtschaftsförderung, in der derzeitigen Form nur für wenige Insider durchschaubar und nachvollziehbar, ist jedenfalls notwendig und muss angegangen werden“, ist Rauch überzeugt.

Quelle: Ekkehard Muther

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