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Grüne beharren auf Förderung migrantischer KindergärtnerInnen

Bregenz - Die Grünen sehen in einem Qualifizierungslehrgang für KindergartenpädagogInnen mit anderer Muttersprache zugleich eine Chance für alle Kinder. hält Fritz fest. Mehrsprachigkeit sei ein wertvolles Potential für ein exportorientiertes Land wie Vorarlberg.

Die Bildungssprecherin der Grünen, LAbg. Karin Fritz nimmt zur ablehnenden Haltung des FPÖ-Wirtschaftssprechers Fritz Amann gegenüber dem von den Grünen vorgeschlagenen Qualifizierungslehrgang für KindergartenpädagogInnen mit anderer Muttersprache Stellung: “Die FPÖ-Reaktion ist mehr als nur kurzsichtig. Der freiheitliche Clubobmann versteht offensichtlich wesentliche bildungspolitische Grundfragen unserer Zeit nicht”, so Fritz. “Uns Grünen geht es um bessere Chancen für alle Kinder”, hält die Landtagsabgeordnete weiter fest. “Dazu gehört die best- mögliche Frühförderung. Mehrsprachigkeit ist ein wertvolles Potential für unser exportorientiertes Land, das wir nicht links liegen lassen dürfen. Mit der Förderung von Mehrsprachigkeit ab dem Kindergarten können wir dieses Potential ausbauen.”

Gerade aus wirtschaftspolitischer Sicht und angesichts der drohenden Rezession sei eine optimale Qualifizierung von besonderer Bedeutung, so die grüne Politikerin. “Auch ein FPÖ-Wirtschaftssprecher sollte daher daran interessiert sein, dass junge Menschen sich weiterbilden. Denn es sind oft junge Leute aus Zuwandererfamilien, die geringe Bildungsabschlüsse haben, weil unser Bildungssystem Kinder aus sozial benachteiligten Schichten zu wenig Chancen bietet.”

“Was Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung verstanden haben, sollte auch die FPÖ endlich zu Kenntnis nehmen”, konstatiert Karin Fritz. Höherqualifizierung und Mehrsprachigkeit würden allen nutzen, die Vorarlberger Wirtschaft und den sozialen Frieden stärken.

Quelle: Grüner Klub im Vorarlberger Landtag

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