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Griff in die Tasche der Autofahrer

Dornbirn/VN - Die Stadt Dornbirn erhöht die Parktarife. Im Zentrum wird es bis zu 25 Prozent teurer.

Die ÖVP spricht von einem Schritt in Richtung Kostenwahrheit, SPÖ und FPÖ befürchten Nachteile für den Innenstadthandel: Die Erhöhung der Parkgebühren sorgte auf der Sitzung der Stadtvertretung für einige Diskussionen. Was das Parken in der Innenstadt anbelangt, ziehen Dornbirn, Feldkirch, Bregenz und Bludenz an einem Strang: Eine Stunde auf einem kostenpflichtigen Parkplatz kostet ab 1. Jänner nicht mehr 80 Cent, sondern einen Euro. Angehoben werden die Gebühren in Dornbirn auch in den Zonen 2 und 3, sowie in der Stadtgarage. Hier fallen die Erhöhungen allerdings etwas moderater aus.

„Anhebung vertretbar“

Vizebürgermeister Martin Ruepp betont, dass die Anhebung durchaus zu vertreten sei. Unter Berücksichtigung der Inflation sei das Parken sogar billiger geworden, rechnet Ruepp vor. SP-Stadtrat Gebhard Greber stellt sich zwar hinter die Bewirtschaftung, befürchtet durch die Anhebung der Gebühren aber Nachteile für den Innenstadthandel, der es schwer hat, sich gegen die Konkurrenz der Einkaufszentren auf der grünen Wiese, wo das Parken gratis ist, zu behaupten. Walter Schönbeck von den Freiheitlichen wünscht sich als Ausgleich längere Gratisparkzeiten in der Innenstadt. Damit stieß er auf der Stadtvertretungssitzung auf taube Ohren. „Das wurde schon einmal versucht, hat sich aber nicht bewährt, weil Dauerparker die Abstellplätze blockierten“, so Ruepp.

Handel leidet nicht

Martin Konzett, Stadtrat der Grünen, glaubt nicht, dass der Innenstadthandel unter den Parkgebühren leidet: „Welches Dornbirner Zentrumsgeschäft schließt und übersiedelt nach Hohenems, weil dort gratis geparkt werden kann?“ Außerhalb des Zentrums, in der Zone 2, werden die Gebühren für eine Stunde Parken von 50 auf 60 Cent erhöht. In der Zone 3, also zum Beispiel auf dem Parkplatz bei der Karrenbahn-Talstation oder auf dem Messegelände, muss man für eine Stunde nun 50 anstatt wie bisher 40 Cent in den Automaten werfen. Entsprechend erhöht werden auch die Tarife für Dauerparker.

In der Stadtgarage wird auf ein 20-Minuten-System umgestellt: Pro Einheit sind 40 Cent fällig. Um die Kundschaft bei Laune zu halten, gibt es als Zuckerl die Mobilitätsmünze. Sie hat einen Wert von 50 Cent und kann fürs Parken oder auch für eine Einzelfahrt im Stadtbus verwendet werden. Derzeit sind rund 40.000 Münzen im Umlauf. Die Hälfte der Kosten übernimmt die Stadt. Allerdings steht und fällt das Angebot mit der Bereitschaft des Handels, die Münzen an die Kundschaft weiter zu geben. Das hat bisher nur teilweise geklappt.

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