Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Griechischer Faschisten-Chef leugnete Holocaust

Hitler "große Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts"
Hitler "große Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts"
Der Parteichef der neuerdings im griechischen Parlament vertretenen Partei Goldene Morgenröte, Nikos Michaloliakos, hat die Existenz von Gaskammern in den Konzentrationslagern des Zweiten Weltkrieges bestritten. Es habe keine Öfen zur Einäscherung und keine Gaskammern gegeben - "das ist eine Lüge", sagte Michaloliakos in einem Fernsehinterview, das am Dienstag als Video abrufbar war.
Siegesrede Nikos Michaloliakos

Er habe “zahlreiche Bücher” gelesen, in denen die Zahl von sechs Millionen ermordeter Juden in der Nazizeit in Zweifel gezogen werde. Die faschistische Partei erhielt bei der Parlamentswahl vom 6. Mai 6,9 Prozent der Wählerstimmen und errang damit 21 Abgeordnetenmandate. Zum Profil der Partei gehören die Ablehnung von harten Sparmaßnahmen und Ausländerfeindlichkeit. Sie ist als einzige Fraktion im Parlament nicht von Präsident Papoulias zu Gesprächen über die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit eingeladen worden.

Hitler “große Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts”

Michaloliakos sagte in dem am Sonntagabend für den Privatsender Mega geführten Interview, er sehe in Adolf Hitler eine “große Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts”. Wenn er das Grußwort “Heil” im Zusammenhang mit Hitler nicht verwende, so liege das lediglich daran, “dass man das nur für einen Lebenden sagt”, fügte Michaloliakos hinzu. 1987 hatte er einen Aufruf unterzeichnet, in dem der Hitlergruß empfohlen wurde.

Anhänger der “Megali Idea”

Michaloliakos gilt weiters als Anhänger der “Megali Idea” – der Gründung eines Großgriechischen Reiches. Dazu will der bekennende Nationalsozialist Griechenland weite Teile Albaniens, Mazedoniens und vor allem der Türkei einverleiben.

Heftige Kritik an Aussagen

Regierungssprecher Pantelis Kapsis verurteilte Michaloliakos’ Aussagen als “Geschichtsklitterung” und Verunglimpfung von Millionen Holocaust-Opfern. Er erinnerte daran, dass unter den Holocaust-Opfern auch Zehntausende griechische Juden seien. Die Ermordung griechischer Juden in der Nazi-Zeit wurde erst vor kurzem in die Schulbücher aufgenommen.

Siegesrede Nikos Michaloliakos

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Politik
  • Griechischer Faschisten-Chef leugnete Holocaust
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen