Griechenland fordert Rückgabe der Parthenon-Friesteile

Ein Teil des Parthenon-Fries aus dem British Museum
Ein Teil des Parthenon-Fries aus dem British Museum ©APA/AFP
Der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis hat abermals die Rückgabe der Parthenon-Friesteile aus dem British Museum in London gefordert. Anlass ist diesmal eine Umfrage in Großbritannien, wonach sich 59 Prozent der Befragten für die Rückgabe der Friesteile an Griechenland aussprechen. "Es ist Zeit, das Richtige zu tun und die Parthenon-Friesteile zu vereinigen. Das befürworten die Briten", twitterte Mitsotakis am Mittwoch.

Athen fordert seit Jahrzehnten die Rückgabe der Skulpturen, die seit 1816 im Besitz des British Museum sind. Die Briten verweigern dies bisher. In der griechischen Hauptstadt wurde 2009 ein neues Museum unterhalb der Akropolis gebaut. Dort werden die echten Teile zusammen mit Gips-Nachbildungen der fehlenden Elemente ausgestellt. Der Parthenon ("Jungfrauengemach") ist eines der berühmtesten noch existierenden Baudenkmäler des antiken Griechenlands.

Der britische Botschafter Lord Elgin hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die am besten erhaltenen Teile (die sogenannten "Elgin Marbles") des Parthenon abbauen und nach England bringen lassen. Er verkaufte sie 1816 an das Museum. 56 von 96 Platten des Frieses befinden sich seitdem dort.

(APA/dpa)

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