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Griechen dürfen wieder shoppen - Nur mit Terminvereinbarung

Die Griechen dürfen unter großen Auflagen wieder shoppen
Die Griechen dürfen unter großen Auflagen wieder shoppen ©APA/dpa
Von Montag an dürfen Geschäfte in weiten Teilen Griechenlands nach wochenlangem Lockdown wieder öffnen. Ausgenommen sind wegen hoher Corona-Zahlen die nordgriechischen Städte Thessaloniki und Kozani sowie die Stadt Patras auf der Halbinsel Peloponnes. Auch darf nicht unbegrenzt geshoppt werden, vielmehr ist der Gang ins Geschäft mit etlichen Auflagen verbunden, wie griechische Medien am Montag berichteten. So etwa braucht man vorher einen Termin, um einkaufen zu dürfen.

Um den Einzelhandel zu besuchen, müssen Verbraucher zunächst eine SMS mit ihrem Namen an den griechischen Zivilschutz senden. Die SMS ist drei Stunden gültig und darf nur einmal pro Tag genutzt werden. In den Läden ist Kartenzahlung Pflicht, auch darf nur einkaufen, wer zuvor einen Termin vereinbart hat. Erlaubt ist ein Kunde je 25 Quadratmeter Ladenfläche bei maximal 20 Kunden gleichzeitig. Große Häuser haben bereits angekündigt, nicht zu öffnen, weil es sich nicht lohne. Allerdings können Kunden bestellte Ware vor der Tür abholen.

Die griechische Gesundheitsbehörde hatte am Sonntag 1.955 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert, das Gesundheitssystem steht weiterhin unter Druck. Dennoch seien die Lockerungen für das Überleben des Handels und auch für die Menschen insgesamt wichtig, heißt es seitens der Regierung. Man wolle "den Druck aus der Situation nehmen". Bleiben die Zahlen halbwegs stabil, sollen ab 12. April die Mittel- und Oberstufen der Schulen wieder geöffnet werden.

(APA/dpa)

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