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Grenzkontrolle in Hörbranz: Mann (20) versuchte gleich zweimal illegal nach Deutschland einzureisen

Unberechtigte Einreise und doppelte Asylanträge aufgedeckt.
Unberechtigte Einreise und doppelte Asylanträge aufgedeckt. ©Bundespolizei Lindau, Canva
Bei der routinemäßigen Kontrolle eines Fernreisebusses aus Rom am Montagmorgen am Grenzübergang Hörbranz, griffen Lindauer Bundespolizisten einen pakistanischen Fahrgast auf, der trotz bestehender Wiedereinreisesperre versuchte, die deutsche Grenze zu überqueren. Ein weiterer Passagier fiel durch die doppelte Antragstellung auf Asyl auf.

Darum geht's:

  • Ein pakistanischer Mann wurde bei der Grenzkontrolle in Hörbranz festgenommen.
  • Er hatte ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland.
  • Ein weiterer Passagier im Bus hatte in zwei Ländern Asyl beantragt.

Erneute Festnahme

Nach der Identitätsfeststellung des 21-jährigen Pakistaners stellte sich heraus, dass gegen ihn ein bis Anfang 2026 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland besteht. Der Mann war den Behörden bereits als Gewalttäter und Betäubungsmittelkonsument bekannt. Sein erster Asylantrag in Deutschland wurde abgelehnt, woraufhin er im Juli 2023 nach Rumänien abgeschoben wurde. Nach der Anzeigenbearbeitung wurde der Pakistaner zunächst nach Österreich zurückgewiesen. Doch nur wenige Stunden später versuchte er erneut, diesmal mit einem Zug aus Bregenz, unerlaubt einzureisen. Bei seiner Festnahme führte er eine kleine Menge Haschisch mit sich. Neben einer erneuten Anzeige wegen unerlaubter Einreise, wird ihm nun auch ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsstaatsanwalt wurde der Mann am Abend erneut nach Österreich zurückgeschickt.

Asylantrag in zwei Ländern

Im selben Bus befand sich auch ein 30-jähriger Palästinenser, der mit gültigen griechischen Flüchtlingsdokumenten unterwegs war. Die Polizeibeamten fanden heraus, dass der Mann sich aktuell im Asylverfahren in Deutschland befindet, obwohl er bereits in einem anderen EU-Land Schutz gesucht hatte. Der Migrant gab an, 2021 nach Belgien geflogen und dann nach Deutschland weitergereist zu sein, um hier erneut Asyl zu beantragen. Die Beamten leiteten den Mann an das zuständige Ausländeramt Stuttgart weiter und informierten die Behörden über den Verdacht des Sozialleistungsbetruges.

(VOL.AT)

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