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Greller, lauter, gefährlicher: Mehr Explosivmasse in Feuerwerkskörpern

Experten warnen vor illegalen Feuerwerkskörpern.
Experten warnen vor illegalen Feuerwerkskörpern. ©EPA
Aufgrund einer EU-Regelung darf in Deutschland erstmals Feuerwerk verkauft werden, das mehr als doppelt so viel Explosivmasse enthält wie früher. In Österreich gilt diese Regelung bereits seit letztem Jahr.
Die gesetzliche Regelung
Die verschiedenen Arten

Bernd Doppler, Feuerwerksexperte, erzählt im Interview mit VOL.at, dass sich in Österreich ebenso die Massen erhöht haben, allerdings sei gleichzeitig auch die Qualität enorm gestiegen. „Beispielsweise hatte eine Verbundbatterie bisher 50 Gramm Nettogewicht und jetzt 500 Gramm. Aber die Qualität dieses Produktes ist auch um das zehnfache erhöht worden“, so Doppler.

Die Gefahren von Feuerwerkskörper ist jedoch nicht zu unterschätzen. So können bei leichtfertigem Umgang nicht nur Brände entstehen, sondern auch Menschen verletzt werden.  Doppler rät daher, sich nach dem Zünden möglichst schnell und weit vom Feuerwerkskörper zu entfernen. Die Schutzzonen belaufen sich zwischen acht und vierzig Meter.

Vorsicht bei illegalen Silvesterknallern

Wenn eine Prüfkennzeichnung fehlt, sollte man möglichst die Finger davon lassen. Einerseits ist diese am Zeichen CE zu erkennen, andererseits an der Klassifizierung des Produkts. Weiters sollte man keine Produkte kaufen, die unter dem Ladentisch angeboten werden. „Diese sind nicht geprüft und äußerst gefährlich“, warnt Doppler.

Video: Bernd Doppler über die gesetzliche Regelung

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Video: Die verschiedenen Arten von Feuerwerkskörpern

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