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Greenpeace: Illegaler Gen-Reis in Europa

Nicht genehmigter Gen-Reis aus China ist nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace in Lebensmittelprodukten in Frankreich, Deutschland und Großbritannien entdeckt worden.

Greenpeace und die Organisation „Friends of the Earth“ hätten bei Tests von Fadennudeln und anderen verarbeiteten Reisprodukten fünf Proben gefunden, die einen weltweit nicht genehmigten Gen-Reis enthielten, teilte die Organisation am Dienstag in einer Aussendung mit.

Die gentechnische Modifikation sollte die Pflanze resistent gegen Insekten machen. Sie enthalte ein manipuliertes Protein, das bei Mäusen allergische Reaktionen hervorgerufen habe, so die Umweltorganisation.

Greenpeace und „Friends of the Earth“ verlangen unverzügliche Maßnahmen, damit der illegale Gen-Reis nicht weiter in die EU eingeführt wird. Lebensmittel aus Ländern, die gentechnisch veränderte Produkte exportieren, sollten künftig einen Nachweis enthalten, dass keine Gen-Verunreinigung besteht. „Die Europäische Kommission muss schnell reagieren und Importe aus China verbieten, bis die Konsumenten Garantien haben, dass Lebensmittel, die Reis enthalten, nicht verunreinigt sind“, verlangte „Friends of the Earth“.

Im August hatte die EU-Kommission strikte Gentechnik-Kontrollen für Einfuhren von Langkornreis aus den USA verhängt. Grund dafür war eine Verunreinigung mit einer nicht genehmigten Gen-Reissorte von Bayer.

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