Grazer Fahrschüler zahlen deutlich weniger als Österreichschnitt

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Fahranfänger in Graz müssen einer Studie im Auftrag der steirischen Arbeiterkammer zufolge für ihre Führerscheinausbildung deutlich weniger bezahlen als der Durchschnitt in Österreich. Während der Bundesschnitt bei rund 1.500 Euro liege, seien es in Graz "nur" 1.000 bis 1.100 Euro.

Zurückzuführen sei der Umstand auf den Wettbewerb, der sich nun nach “kartellähnlichen Preisbildungen” durchgesetzt habe. Vor drei Jahren waren mehrere Grazer Fahrschulen vom Kartellgericht wegen Absprachen verurteilt worden.

Das Marktforschungsinstitut “Kreutzer Fischer & Partner” untersuchte im Mai d.J. 319 Fahrschulen in ganz Österreich. Dabei stellte sich heraus, dass das Paket mit 18 Fahrstunden, Theorie, Einschreib-, Prüfungs- und Versicherungsgebühr in Graz besonders günstig ist. Im Mai waren besagte Leistungen in Graz bereits für 1.030 Euro zu haben. Im Vergleich dazu bezahlten Anfänger bei manchen Fahrschulen etwa im Mürztal 1.800 Euro. Die Arbeiterkammer sprach von “Platzhirschen” im Bundesland außerhalb der Landeshauptstadt, die den Markt dominierten und daher höhere Preise veranschlagten.

Das Kartellgericht hatte Ende 2005 fünf Grazer Fahrschulen wegen Preisabsprachen verurteilt. Die Ausbildungseinrichtungen rechtfertigten damals die Absprachen mit “hartem Preiskampf” unter den rund zwei Dutzend Grazer Fahrschulen.

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