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Grasser hat neuen Vorschlag

Die Wut der verkehrsgeplagten Anrainer im Großraum Bregenz wächst, seit die "VN" am Freitag über das kategorische Nein von Finanzminister Grasser zu einer Korridorvignette berichteten.

Noch am Freitag fasste Grasser mit einem schriftlichen Vorschlag für einen Pilotversuch nach: „Die betroffenen Regionen kaufen regulär ein Kontingent von 10-Tagesvignetten. Diese bieten sie zu einem niedrigeren Preis an“. Über einen Zusatzsticker soll für die Kontrollorgane erkennbar sein, dass die Vignette nur für den Großraum Bregenz gilt.

Bürgermeister Markus Linhart dazu: „Dieser Vorschlag ärgert mich. Er ist ein schlechter Scherz. Solche Phantasien haben wir nicht“. Er lasse sich aber nicht entmutigen.

Der ÖVP-Verkehrssprecher im Landtag, Reichart, wettert, dass sich die blauen Wahlversprechen von Minister Gorbach und LR Egger hinsichtlich Tagesvignette nun in Luft auflösen. FP-Wirtschaftssprecher Fritz Amann: SP-Parteichefin Elke Sader möge die Bregenzer Genossen zur Vernunft bringen.

Will Wild VP vorführen?

Gleichzeitig stieg die Nervosität in Politik und Bregenzer Wirtschaft wegen der heute von SP-Stadtvertreter Günter Wild initiierten Blockade auf der nördlichen Stadteinfahrt von Bregenz. Wild ließ über die Wirtschaftsgemeinschaft den Bürgermeister und LH Sausgruber wissen, dass die morgige Blockade zeitlich verkürzt werde, wenn die beiden persönlich vor Ort erscheinen. Linhart geht nicht auf die Einladung zu einer „Vorführung“ ein: „Ich habe Herrn Wild persönlich zu einem Gespräch eingeladen, er ruft mich nicht einmal an“. Er, Linhart, bleibe dabei: Die Einzelaktion der Straßenblockade schade mehr, als sie nütze. Nur ein gemeinsames Vorgehen sei zielführend.

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