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Grand-Slam-Board wies Berufung von Tomic gegen Strafe zurück

Tomic nicht immer vorbildlich
Tomic nicht immer vorbildlich ©APA (AFP)
Bernard Tomic ist mit seiner Berufung gegen eine Strafe wegen zu wenig Einsatzes in Wimbledon vom Grand-Slam-Board gescheitert. Ähnlich wie Nick Kyrgios ist auch sein australischer Landsmann Tomic vom Verhalten auf dem Platz her nicht immer vorbildlich. Tomic hatte in nur 58 Minuten in der ersten Wimbledon-Runde mit 2:6,1:6,4:6 gegen Jo-Wilfried Tsonga verloren.

Tomic wurde sein gesamtes Preisgeld in Höhe von 45.000 Pfund (50.203,60 Euro) entzogen. Tomic hatte sich damit entschuldigt, dass es ihm vor dem Match nicht gut gegangen war. Das Komitee wies die Argumentation zurück und kritisiert Tomic' Herangehensweise an das Tennis schwer. Beim Blick auf die Karriere finde man wenig Gründe für eine Anpassung des Urteils.

"In deinem Fall, Bernard, bin ich sicher, dass du zustimmen würdest, dass es keinen Hinweis dafür gibt, dass du dein Benehmen bessern wirst", meinte Board-Direktor Bill Babcock in einem der New York Times zugespielten Brief an den Australier. Sollte Tomic aber in den nächsten acht Grand-Slam-Turnieren ohne Sanktion durchkommen, dann würde man ihm 25 Prozent der Strafe refundieren. "Ich muss aber zugeben, dass ich skeptisch bin, dass du diese Besserung deines Benehmens auf dem Platz bei Grand Slams erreichen kannst. Viel Glück und ich hoffe, du kannst mich in Zukunft positiv überraschen."

Tomic hatte in der Vergangenheit immer wieder mit ähnlich lustlosen Leistungen für Aufsehen gesorgt. So etwa 2017 ebenfalls in Wimbledon, als er nach seinem Erstrunden-Aus gemeint hatte, er wäre während des Spiels "gelangweilt" gewesen. Zudem wurde er wegen "anhaltender Respektlosigkeit" in den vergangenen Jahren immer wieder auch aus dem australischen Davis-Cup-Team ausgeschlossen.

Doch Tomic will nicht aufgeben. "Mir sind die 25 Prozent egal, wichtig ist mir, dass das Richtige für die Spieler in Zukunft gemacht wird", meinte Tomic, der aktuell auf Platz 103 zurückgefallen ist. Der ehemalige Weltranglisten-17. galt früher, ähnlich wie nun auch Kyrgios, als großes Talent.

(APA/ag.)

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