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Grabungen in Feldkirch: Stadtmauerreste gefunden

Feldkirch – Im Zuge des Neubaus des Montforthaus möchte die Stadt Feldkirch die Geschichte der Stadt aufarbeiten und daher die Grabungen unter dem Gymnasiumshof genau beobachten. Dipl.-Ing. Eva Hody, Landeskonservatorin des Bundesdenkmalamtes, informiert über die bisherigen Erkenntnisse.
Archäologische Grabungen in Feldkirch
Interview mit Eva Hody

Wider Erwarten ist man neben der alten Stadtmauer unter dem Gymnasiumshof in Feldkirch noch auf eine weitere Mauer gestoßen. „Sie ist 1,7 Meter dick und verläuft parallel zu der bekannten Stadtmauer“, schildert Dipl.-Ing. Eva Hody. Daneben konnten Fundamente von Gebäuden gefunden werden. „Wir sind sehr überrascht, auf was wir hier gestoßen sind und wollen daher auch weitergraben“, meint Hody gegenüber VORARLBERG ONLINE.

Neben den Überresten von Gebäuden und Fundamenten konnten auch kleine Gegenstände und Tierknochen ausfindig gemacht werden. „Schatz haben wir bisher noch keinen gefunden – aber dieser liegt für uns ohnehin in der Erschließung der Geschichte“, so die Landeskonservatorin. Das Unterfangen soll noch vor dem Neubau des Gebäudes und besonders der Tiefgarage in diesem Bereich fertiggestellt sein. Daraus sollte sich demnach keine Verzögerung des Baubeginns ergeben.

Altes und Neues verbinden

Denkbar wäre eine Einarbeitung eines historischen Teils der Stadt in den Neubau. „Wir haben an eine Realisierung im Neubau gedacht, indem wir beispielsweise einen Teil der alten Gemäuer sichtbar gestalten könnten“, meint Wilfried Berchtold, Bürgermeister von Feldkirch.

Video: Interview mit Eva Hody

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