Gorbach als Konsulent von Technologie-Unternehmen

Bregenz - Der ehemalige Vizekanzler Hubert Gorbach arbeitet seit 1. September 2007 als Konsulent bei dem international ausgerichteten Technologieunternehmen DeLunaMagma.

Die umwelt- und antriebstechnologischen Entwicklungen des Vorarlberger Unternehmens ermöglichten große Energieersparnisse und sollen daher auch direkt mit Ministerien regionaler und nationaler Regierungen und auf internationaler Ebene umgesetzt werden. Hier nütze man Gorbachs „hervorragende Kontakte“ aus der Regierungszeit, so DeLunaMagma-Geschäftsführer Gottfried Pfister.

Gorbach habe per 1. September die Aufgabe des „Außenministers“ des Unternehmens angenommen, so der Geschäftsführer. Es seien bereits Gespräche mit internationalen Vertretern geführt und eine Reihe von Treffen vereinbart worden, informierte Pfister. Neben der öffentlichen Hand will DeLunaMagma auch die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Auto- und Flugzeugindustrie sowie mit Energiekonzernen suchen. Für die industrielle Umsetzung und die wissenschaftliche Aufbereitung sorgt laut Pfister künftig Geschäftsleitungs-Mitglied Vaheh Khachatouri, der derzeit noch als Geschäftsführer der Fachhochschule Vorarlberg tätig ist.

Kürzlich wurde bekannt, dass Ex-Vizekanzler Gorbach mit seiner Beratungsfirma „Gorbach Consulting GmbH“ in den Bereichen Infrastruktur, Technologie und Verkehrstelematik als Berater zur Verfügung steht. Das Technologieunternehmen DeLunaMagma will seine Produktion am Firmenzentrum in Bludesch (Bezirk Bludenz) auf dem Areal einer insolventen Textilfirma im ersten Quartal 2008 aufnehmen. Pfister will dort mit 120 bis 150 Mitarbeitern starten. Derzeit wird das Areal baulich adaptiert.

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