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Golfkriegsveteran endet auf elektrischem Stuhl

©Flickr
Wegen vierfachen Kindermordes ist in den USA ein 45-jähriger Golfkriegsveteran auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet worden. Daryl Holton bekannte sich schuldig, seine drei kleinen Söhne und deren Halbschwester 1997 mit einem Sturmgewehr erschossen zu haben.

Es war das erste Mal seit 1960, dass eine Todesstrafe im US-Staat Tennessee auf dem elektrischen Stuhl vollstreckt wurde.

Wie in anderen US-Staaten ist auch in Tennessee die Injektion von Gift die übliche Hinrichtungsart. Holton entschied sich aber für den elektrischen Stuhl – in Tennessee können Todeskandidaten die Art der Hinrichtung wählen, wenn ihr Verbrechen vor 1999 begangen wurde. Vor der Vollstreckung der Strafe im Gefängnis von Nashville hatte eine Gruppe von Anwälten noch vergeblich versucht, dies mit einer Petition beim Obersten Gerichtshof in Washington zu stoppen. Sie machten geltend, dass der Tod durch einen Stromschlag besonders grausam und unüblich sei.

Als Motiv für das Verbrechen gab Holton an, dass er die Kinder getötet habe, weil ihm seine geschiedene Frau das Besuchsrecht verwehrt habe. Er habe auch vorgehabt, seine Exfrau und sich selbst zu töten, sich dann aber der Polizei gestellt.

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