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GÖD droht mit einer Abspaltung

Die Austrittsdrohung der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) wird vom Vorarlberger GÖD-Landesvorsitzenden Eugen Lampert begrüßt.

„Der ÖGB muss sich bewegen. Wenn nicht, dann lege ich bei der Abstimmung mein Wort dafür ein, dass es zur Abspaltung kommen würde“, sagte Lampert im Interview mit ORF Radio Vorarlberg. ÖGB-Landesgeschäftsführerin Manuela Auer zeigte sich verwundert.

Lampert bekannte aber, dass er immer noch Hoffnung habe. „Wir müssen schauen, was sich bis Ende Juni tut. Wobei die Signale der Spitzenfunktionäre für mich nicht sehr berauschend waren in den letzten Tagen“, so der GÖD-Landesvorsitzende.

ÖGB-Landesgeschäftsführerin Auer ihrerseits sprach gegenüber dem Rundfunk von einem merkwürdigen Schritt. Gerade in der derzeitigen Situation seien Drohgebärden hinderlich, befand Auer. Sie erinnerte daran, dass im ÖGB-Präsidium auch seit 60 Jahren Vertreter der GÖD sitzen. Auer lud ein, gemeinsam an der Reform zu arbeiten anstatt zu drohen.

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