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Glocken verkünden Freude und Trauer

Schon bald sollen brillante Klänge aus dem kleinen Turm im Kloster an der Marktstraße ertönen.
Schon bald sollen brillante Klänge aus dem kleinen Turm im Kloster an der Marktstraße ertönen. ©Edith Hämmerle
Die alte Glocke im Dornbirner Kloster hat ausgedient. Das neue Geläut benötigt finanzielle Hilfe.
Neue Glocke braucht Hilfe

Dornbirn. Im Türmchen der Klosterkirche befindet sich eine kleine Glocke, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gegossen wurde. Viele Jahre diente sie als Signalglocke in der alten Spinnerei Herrburger & Rhomberg in Juchen. Später wurde sie dem Kapuzinerkloster in Dornbirn geschenkt. Der Rost setzte der Glocke über die Jahre stark zu und beeinträchtigte deren Klang erheblich. Bei der Begutachtung wurde außerdem festgestellt, dass auch das Joch des Geläuts beschädigt ist. Deshalb wurde im Ausschuss einstimmig die Anfertigung einer neuen Glocke beschlossen. „Es ist an der Zeit, der Stahl-Glocke ihren verdienten Ruhestand zu gönnen und den Klosterturm mit einer wohlklingenden Bonze-Glocke auszustatten,“ spricht Guardian Pater Wenzeslaus im Namen der Patres und weiter: „Glocken gehören seit Jahrhunderten zum Alltag in unserer Kultur, sie verkünden Freude und Trauer.“

Entgegenkommen bei Angebot

Aufgrund eines entgegenkommenden Angebots der Firma Grassmayr in Innsbruck, wurde die Glocke nun bestellt. Die Kosten betragen rund 6500 Euro. „Nachdem noch über 100.000 Euro Schulden von der Sanierung anstehen, benötigen wir Hilfe bei der Finanzierung der Glocke“, lautet der Appell von Klostervater Elmar Mayer. Dieser erwähnt im Anschluss aber auch noch eine äußerst positive Meldung: „Als die Anschaffung einer neuen Glocke in der Kirche verkündet wurde, meldete sich spontan ein großzügiger Spender. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Es sei aber auch jede kleine Spende willkommen und notwendig, ergänzt Mayer. Jede Spende kann über das Denkmalamt mit dem Vermerk A72, so lautet des Glockenprojekt, einbezahlt werden und ist somit steuerlich absetzbar. Zahlscheine liegen in der Kirche auf.

Glockenguss am 13. Juni

Das neue Prachtexemplar aus einer Legierung von Kupfer und Zinn, soll am 13. Juni in Innsbruck gegossen werden. Der Klang des 50 kg schweren Geläuts wird auf den Ton der Glocken in der Umgebung abgestimmt. Der Klang wird nicht lauter als bisher sein, sondern brillanter und weicher. Zum Glockenguss sind alle Spender herzlich eingeladen. Die Weihe wird dann im Rahmen des Klosterfestes zu Ehren des Ordensheiligen Franz von Assisi im September stattfinden. Was mit der alten Glocke geschieht? „Nachdem diese als historisch wertvoll einzustufen ist, soll die alte Glocke in einem Holzgestell in der Kirche anschlagbar aufgestellt werden“, gibt Daniel Orth als Initiator des Glockenprojekts fachkundige Auskunft. Er ist Orgelbauer, Glockensachverständiger und ebenso Organist in der Klosterkirche.

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