AA

Gleichberechtigte Partner

Zum Nationalfeiertag (Dienstag, 26. Oktober) unterstreicht Landeshauptmann Herbert Sausgruber einmal mehr das partnerschaftliche Miteinander von Bund, Ländern und Gemeinden im Bundesstaat.

Im Österreich-Konvent werde Vorarlberg weiter dafür eintreten, dass die künftige Bundesverfassung allen Ebenen im Staat eine größtmögliche Autonomie im Rahmen ihrer Zuständigkeiten garantiert und für die übertragenen Aufgaben auch den finanziellen Spielraum im Wege des Finanzausgleiches bereitstellt.

Auch dieses Jahr nimmt Sausgruber den Nationalfeiertag zum Anlass, um verdienstvolle Persönlichkeiten zu ehren. Heuer überreicht er acht Landes- und drei Bundesauszeichnungen. Alt-Bürgermeister Helmut Gerster (Thüringen) sowie die Bürgermeister Helmut Leite (Schwarzach) und Reinhold Walser (Sibratsgfäll) erhalten das Silberne Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg.

Helmut Gerster stand von 1980 bis Anfang dieses Jahres an der Spitze der Gemeinde Thüringen. Seine Leistungen, seine Bürgernähe und seine Fähigkeit zur sachlichen Diskussion verschafften ihm allseits große Beliebtheit in der Gemeinde. Marksteine der Ära Gerster sind u.a. das neue Dorfzentrum, der Erwerb der Villa Falkenhorst sowie die Erneuerung und Ausweitung praktisch der gesamten Gemeindeinfrastruktur.

Helmut Leite ist seit 1979 Bürgermeister von Schwarzach, das in dieser Zeit zu einer fortschrittlichen Gemeinde mit hoher Lebens- und Wohnqualität geworden ist. Zu Leites Verdiensten zählen die landesweit anerkannte Hauptschule Schwarzach mit technischer Ausrichtung sowie das Heimathaus mit dem “Schiefar-Museum”.

Auch Reinhold Walser darf heuer schon sein 25-Jahre-Dienstjubiläum als Bürgermeister von Sibratsgfäll feiern. Die Gemeinde hat sich in dieser Zeit stark gewandelt. Wichtige Projekte in den Bereichen Wasserwirtschaft, Schule und Feuerwehr konnten unter Bürgermeister Walser realisiert werden. Unermüdlichen Einsatz zeigte er auch im Jahr 1999, als nach heftigen Regenfällen ein ganzer Ortsteil durch Hangrutschungen verwüstet wurde.

Großes Verdienstzeichen des Landes
Georg Weissmann, gebürtiger Linzer, hat in seiner Zeit als Präsident der Österreichischen Notariatskammer in Wien die Vermehrung der Notariatsstellen in den Ländern vorangetrieben, sodass die Bedürfnisse der Recht suchenden Bevölkerung und Wirtschaft bestmöglich abgedeckt werden. In Vorarlberg wurden zwei Notariatsstellen neu geschaffen.

Verdienstzeichen des Landes
Verena Gillard aus Bregenz unterrichtet am BG Blumenstraße und ist seit über 20 Jahren ehrenamtlich für das Vorarlberger Volksliedwerk tätig, wo sie u.a. maßgeblich an mehreren Liederbüchern mitgewirkt hat.

Elmar Haller aus Feldkirch war Obmann des Franz-Michael-Felder-Vereins, Gründungsobmann des Kulturkreises Feldkirch und Leiter des Theaters am Saumarkt. Acht Jahre lang hat er in der Kulturkommission des Landes mitgearbeitet.

Rettungsmedaillen
Die Kleinwalsertaler Gendarmeriebeamten Sandra Beichler und Martin Furlan konnten durch selbstlosen Einsatz ein Leben retten, als sie in ein brennendes Haus eindrangen, um einen bereits bewusstlosen Menschen zu bergen.

Bundesauszeichnungen
Walter Fehle aus Götzis wird für sein jahrzehntelanges Engagement als Obmann des Vorarlberger Blasmusikverbandes der Berufstitel Professor verliehen.

Auch Rudolf Kurzemann aus Götzis darf sich künftig Professor nennen. Seine Verdienste liegen im Bereich des Theaters und in der Mundart-Pflege. Vielen ORF-Hörern ist seine Stimme aus Kultursendungen vertraut.

Dem früheren Gaschurner Gemeindearzt Franz Karl Hammerer wird der Titel Medizinalrat verliehen. Er hat sich als Arzt, bei der Bergrettung sowie in der Ärztekammer vielfache Verdienste erworben.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Gleichberechtigte Partner
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.