"Glück auf, Mineure"

Satt frisst sich der Bohrkopf durch den Fels - dann der große Augenblick. "Fertig", brüllt Michele Fomasi mit seinem unverkennbaren italienischen Akzent.

Als Erster war er durch das verhältnismäßig kleine Loch geklettert. Man bedenke, der Durchmesser des Bohrkopfes beträgt 5,54 Meter. Sogleich drückt er der Tunnelpatin Carin Summer einen dicken Kuss auf die Wangen. Immer mehr Mineure schlüpfen hinterher und werden feierlich vom Illwerke- Vorstandsvorsitzenden, Direktor Dr. Ludwig Summer, vom Technischen Geschäftsführer DI Klaus Mitteregger und vom Bauleiter Gerhard Urschitz in Empfang genommen.

Formel-1-Manier

„Glück auf“, hallt es durch den Stollen, während sich in Formel-1-Manier Sekt über die Männer ergießt. Bernhard Rutrecht zündet sich einen Zigarillo an, Roman Thaler entscheidet sich für eine dicke Zigarre. Ein großer Augenblick, auch für Bürgermeister Martin Netzer (Gaschurn), Geologe Reinhold Gerstner, Projektleiter Peter Matt und Bauleiter Herbert Schnetzer. Elf Monate dauerten die Arbeiten beim Druckstollen Versal II. Die Stollenlänge beträgt 5500 Meter.

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