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Glaube an Einigung mit Bundes-FPÖ

Der Vorarlberger FPÖ-Klubobmann Fritz Amann hat sich am Mittwoch zuversichtlich gezeigt, dass es zwischen Bundes-FPÖ und Vorarlberger Freiheitlichen eine Lösung geben wird.

„Die Gesprächsbasis im Bundesvorstand ist eine hervorragende“, sagte Amann am Rande einer Pressekonferenz. Mit der statutarischen Verselbstständigung habe sich die Vorarlberger FPÖ nicht von den Inhalten der freiheitlichen Bewegung getrennt.

FPÖ-Generalsekretär Karl-Heinz Klement hatte vor wenigen Tagen angekündigt, dass der Vorarlberger FPÖ bei der Tagung des Bundespräsidiums (4./5. August) ein Kooperationsvertrag vorgelegt wird. „Dann muss sich Egger (Landesparteiobmann Dieter Egger, Anm.) bekennen“, sagte Klement. Sowohl Egger als auch Amann sind „sehr gespannt“ auf den Vertrag. Egger nannte als Vorbild für eine Kooperation stets das CSU/CDU-Modell in Bayern.

Amann dementierte gleichzeitig, dass es in den vergangenen Tagen und Wochen „Massenaustritte“ aus der Partei gegeben habe. „Solche Äußerungen sind an den Haaren herbeigezogen“, betonte Amann. Seit Ende April haben unter anderen die ehemaligen FPÖ-Landtagsabgeordneten Fritz Schuler und Werner Karg die Parteimitgliedschaft zurückgelegt. Die Zahl der Austritte ist laut Amann „marginal“. Auf Grund des eingeschlagenen Weges der Selbstständigkeit habe es mehr Ein- als Austritte gegeben.

Landesparteiobmann Dieter Egger betonte im Interview mit ORF Radio Vorarlberg ebenfalls, dass es sehr gute Rückmeldungen von der Parteibasis gebe. „Wir bekommen sehr viel Zuspruch und Unterstützung für den eigenständigen Weg“, sagte Egger. Eine Zusammenarbeit mit dem BZÖ schloss der Vorarlberger Landesparteiobmann ein weiteres Mal kategorisch aus.

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