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Glasscherben in Fischstäbchen

Das Schnell-Menü am Mittag endete für einen 14-jährigen Bürser beinahe tödlich. Endlich ist ein Schulvormittag vorbei. Der 14-jährige Cagir kommt nach Hause. Die beiden jüngeren Brüder sitzen schon ungeduldig am Mittagstisch.

Auf dem Speiseplan hat die Mutter heute Kartoffeln, Spinat und Fischstäbchen. Genüsslich schlemmen die drei das farbenfrohe Menü. Plötzlich fängt der 14-Jährige zu husten an, verschluckt sich. Keucht wie wild. Cagir bekommt keine Luft mehr. Seine Mutter eilt erschreckt zu Hilfe. Verzweifelt schlägt sie ihrem Sohn auf den Rücken. Das wirkt. Cagir erholt sich langsam. Und würgt einen Gegenstand aus dem Hals. Staunen, als er ihn aus dem Mund nimmt: Es ist eine zwei Zentimeter große Glasscherbe.

Glasteile verschluckt

 

„Ich habe in das Fischstäbchen gebissen und dann hat es zwischen den Zähnen ganz furchtbar gekracht“, beschreibt Cagir den Vorfall. „Das Glasstück muss richtig groß gewesen sein, einen Teil der Splitter habe ich verschluckt“, ist Cagir froh, dass er mit dem Schrecken davon gekommen ist. Während der Geschäftsführer des Supermarktes, aus dem die Fischstäbchen stammen, den Vorfall bedauerte, hat sich der Hersteller der Fischstäbchen bis heute nicht bei der Familie gemeldet.
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