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Glanzstunde der Klassik

Das Ensemble des 9. Sommerkonzerts mit Bgm. Dieter Egger und Kulturstadträtin Erika Kawasser
Das Ensemble des 9. Sommerkonzerts mit Bgm. Dieter Egger und Kulturstadträtin Erika Kawasser ©chizzi
Das 9. Sommerkonzert des Honeck-Quartetts im Palast Hohenems bot zum wunderbar ausgewählten Programm höchste Qualität und erfrischende Interpretationen.

Mit Mozarts fünftem Mailänder Quartett begann das Streichquartett seine Reise in diesen Abend. Der 16-jährige Wolfgang war gerade mit seinem Vater Leopold in Mailand, um seine Oper „Lucio Silla“ vorzubereiten, als er zum Zeitvertreib diese Quartettserie komponierte.

Mozart hat unter anderem auch für befreundete Musiker Konzerte geschrieben. Ein besonderer Freund war Joseph Leutgeb, virtuoser Hornist, dem Mozart seine anspruchsvollen Hornkonzerte schrieb – und das zu einer Zeit, als dieses Instrument noch in seiner Entwicklung war. 

Am Samstagabend spielte Peter Dorfmayr, Solohornist der Wiener Symphoniker, bravourös zwei der vier Hornkonzerte. Die erweiterte Besetzung dieses Sommerkonzerts brachte einen weiteren Höhepunkt zum Erklingen: Alexander Gergelyfi spielte auf dem Cembalo die c-Moll Suite von Conrad Friedrich Hurlebusch, einem deutschen Komponisten des Barocks. Es ist ein selten gehörtes wie gespieltes Werk und daher umso beeindruckender, es in der Akustik des Rittersaals erlebt haben zu dürfen.

Der fulminante Abend wurde mit einem Streichquartett von Joseph Haydn beschlossen. Vom „Vater der Streichquartette“ – er schrieb insgesamt 68 Werke allein dazu – kam auch die Zugabe, sein berühmtes „Vogel-Quartett“. 

 

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