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Gladbach bittet Tabellenführer Leipzig zum Spitzenspiel

Leipzig will mit CL-Niederlage abschließen
Leipzig will mit CL-Niederlage abschließen ©APA (dpa/Archiv)
Der ungeschlagene Spitzenreiter Leipzig gastiert am Samstagabend (18.30 Uhr) in der sechsten Runde der deutschen Fußball-Bundesliga beim Tabellensechsten Borussia Mönchengladbach. Im Fokus dieser Spitzenpartie stehen aus österreichischer Sicht vor allem die beiden ÖFB-Schlüsselkräfte Marcel Sabitzer (Leipzig-Kapitän) und Stefan Lainer (Gladbach-Rechtsverteidiger).

Während die von Ex-Salzburg-Erfolgscoach Marco Rose betreuten Gladbacher am Dienstag beim 2:2 gegen Spaniens Meister Real Madrid bis zur 87. Minute 2:0 führten und eine starke Champions-League-Leistung boten, schlitterten die Leipziger 24 Stunden später in ein 0:5-Debakel bei Englands Rekordchampion Manchester United. Da habe man Lehrgeld zahlen müssen, gestand RB-Trainer Julian Nagelsmann.

Der 33-Jährige hat aber bei Mönchengladbach eine ähnliche Schwäche ausgemacht wie bei seinem Team. "Die Anfälligkeit in der letzten Viertelstunde ist mit einer ähnlichen Thematik verbunden wie bei uns. Dass beide Teams eine sehr gute Qualität haben und in vielen Bundesligaspielen oft die bessere Mannschaft sind, aber das Killer-Gen fehlt", meinte Nagelsmann und fügte schmunzelnd an: "Wir hoffen, dass sie die Anfälligkeit in der letzten Viertelstunde beibehalten und wir dann zuschlagen können."

Bei Gladbach sei es auch so, "dass sie viel Aufwand betreiben und nicht immer erreichen, den Gegner frühzeitig in Richtung Niederlage zu drücken. Dann wird ein Spiel zum Ende immer noch spannender, und gepaart mit den Belastungen in den Beinen kann es mal passieren, dass du dann ein paar Tore kriegst", erklärte Nagelsmann, der Ähnliches zuletzt beim 0:5 in Manchester erlebte, wo seine Mannschaft bis zur 74. Minute nur 0:1 zurückgelegen war.

Für die Gladbacher geht es gegen das Team aus der Heimatstadt von Rose um das Ende einer Negativserie: In den bisherigen acht Pflichtspielen gegen die "Roten Bullen" gelang bisher kein einziger Sieg. "Wir müssen schon ans Limit gehen, um in solchen Spielen zu bestehen", forderte Rose, der zuletzt ebenso wie Nagelsmann als künftiger Kandidat für den Cheftrainerposten bei Borussia Dortmund nach der Zeit von Lucien Favre gehandelt wurde.

Die nur einen Punkt zurückliegenden Leipzig-Verfolger Bayern und Dortmund gastieren bereits am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) bei den Abstiegskandidaten in Köln bzw. Bielefeld. Für beide Topclubs zählt deshalb nur ein Sieg, um einen etwaigen Ausrutscher des Tabellenführers bestmöglich zu nutzen.

(APA/dpa)

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