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Gipfeltreffen der Oldtimer-Freunde

9. Auflage der "Silvretta Classic Rallye Montafon": 34 Ikonen aus den 20er & 30er Jahren sind am Start. Beispiel: Der mächtige Bentley 4.5 Brooklands oder Mercedes-Benz 720 SSK von 1929.

Weiters: Der Alfa Romeo 8C 2300 Monza BJ 1933, ein elegantes Horch 853 Cabrio oder ein Jaguar SS1 und der imposante Opel Admiral von 1938.

Die Nachkriegsära dieser vom Oldtimermagazin „Motor Klassik“ veran- stalteten historischen Rallye mit Teilnehmern aus zwölf Ländern eröffnet ein seltener Volvo PV60 mit der Startnummer ‚1946’. Er erinnert an die erste Ausgabe von „Das Auto“, vor 60 Jahren, dem späteren „auto motor und sport“.

Die 50er und 60er Jahre repräsentieren im Starterfeld Legenden wie ein ganz rarer Maserati A6GCS von 1955 mit Maria Theresa de Filippis im Cockpit. Die 79-jährige Dame war die erste Formel 1-Pilotin. Ihre F1-Premiere erlebte sie 1957 in Spa. Weitere Sportprominenz bei der „Silvretta Classic 2006“: Jochen Mass auf Mercedes 300 SLS, Ex-Rallyeweltmeister Christian Geistdorfer mit einem Alfa Romeo 2000 Prototipo oder Ex-Damen-Rallye- weltmeisterin Isolde Holderied mit dem „James Bond Toyota 2000 GT“ von 1967. ARD-Tagesschausprecher Jan Hofer pilotiert einen traumhaft schönen Jaguar E-Type von 1962.

Youngtimer gewinnen immer mehr Aufmerksamkeit. Wer sich für einen Ford Capri RS, einen BMW 3.0 CS oder einen Audi Ur-Quattro begeistert, wird bei der „Silvretta Classic“ über 30 Stars dieser Szene erleben können. Die „Autostadt“ bringt aus dem Zeithaus in Wolfsburg u. a. einen Scirocco GT und Golf GTI in Bestzustand mit.

Statt Höchstgeschwindigkeit ist höchste Präzision von den 174 Teams auf den 500 Kilometern durch das Montafon, der Silvretta Hochalpenstraße bis auf 2032 m, durch Feldkirch und erstmals Liechtenstein, den Bregenzer- wald, nach Lech/Zürs gefragt. Möglichst auf die 100stel Sekunde genau sind die 16 Wertungsprüfungen zu absolvieren, die Peter Falk, der ehemalige Porsche- Rennleiter ausgetüftelt hat. Dabei gilt auf allen Streckenabschnitten die StVO. Deshalb haben auch PS-Winzlinge wie ein Lloyd Arabella durchaus Chancen auf einen der begehrten Pokale. Und sollte einer der Oldies tatsächlich mal unter Altersbeschwerden leiden, hilft der ÖAMTC an allen drei Tagen mit seinem Pannenservice.

Das erste Auto startet am Donnerstag, 29. Juni um 13.01 Uhr in Partenen. Ein ganz besonderes Highlight erwartet die Zuschauer am Samstag, 1. Juli bei Finale in Vandans. Mit einem Corso zu Ehren des ehemaligen Rennfahrers und Mitbegründers von „auto motor und sport“ Paul Pietsch, der am 20. Juni seinen 95. Geburtstag feiern konnte, wird eine faszinierende Ära lebendig: Zu hören, zu sehen und zu riechen sind sein erstes Rennauto, ein Bugattti T 35 (am Steuer Sohn Peter-Paul), der legendäre Auto Union 16-Zylinder (Paul Pietsch war 1935 zusammen mit Bernd Rosemeyer Werksfahrer), ein Maserati 4CM, der Alfa Romeo Tipo 159 und ein von Hans Herrmann pilotierter Veritas RS, mit dem Paul Pietsch 1951 die Deutsche Sportwagen- Meisterschaft gewann.

Das komplette Teilnehmerfeld und der detaillierte Zeit- und Streckenplan stehen im Internet unter www.silvretta-classic.de

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