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Ermittlungen nach Giftfund in Köln

Mittäter soll der Mann nach bisherigen Erkenntnissen nicht gehabt haben
Mittäter soll der Mann nach bisherigen Erkenntnissen nicht gehabt haben ©APA (dpa)
Nach dem Giftfund und der Festnahme eines Tunesiers in Köln haben Ermittler am Freitag mit weiteren Durchsuchungen in einem Hochhauskomplex begonnen. Durchsucht werden die beiden Wohnungen des am Dienstag festgenommenen Tunesiers sowie weitere sechs leer stehende Wohnungen, zu denen der 29-Jährige Zugang gehabt haben könnte, wie ein Sprecher der deutschen Bundesanwaltschaft sagte.

Außerdem wollen die Beamten demnach alle öffentlich zugänglichen Bereiche des Hochhauskomplexes inspizieren. Im Einsatz sind laut Bundesanwaltschaft unter Federführung des Bundeskriminalamts (BKA) die kriminaltechnische Abteilung des BKA, Spezialisten des Robert-Koch-Instituts sowie Kräfte von Kölns Polizei und Feuerwehr.

Am Dienstag hatte die Polizei die Wohnungen des Tunesiers in einem Hochhaus gestürmt und den 29-Jährigen festgenommen. Laut Bundesanwaltschaft hatte er in dem Haus hochgiftiges Rizin hergestellt.

Der Mann sitzt seit Mittwoch wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz in Untersuchungshaft. Zudem wird gegen ihn wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Unklar ist allerdings, ob er das Gift bei einem möglichen islamistischen Anschlag einsetzen wollte.

(APA/dpa)

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