Gewitterwolken über der 60. Ö-Radrundfahrt

Der Start zur Internationalen Österreich-Rundfahrt im Südtiroler Klausen fiel buchstäblich ins Wasser.

Erst unter dubiosen Umständen von 3,3 auf 1,5 km verkürzt, wurde der Prolog der 60. Auflage wegen widriger äußerer Bedingungen, Gewitter und Sturm, neun Fahrer vor dem Ende abgebrochen, das Ergebnis annulliert. Das Gelbe Trikot holte der bis dahin führende Deutsche Steffen Radochla (Elk Simplon). “Das Rennen war ein Witz, die Entscheidung der Rennleitung allerdings korrekt”, kommentiert Patrick Vetsch, der Sportliche Leiter des Team Volksbank. “Eine Fortsetzung unter diesen Voraussetzungen wäre auf diesem verwinkelten Kurs einfach zu gefährlich gewesen.”

Die 1. Etappe am Montag führt von Klausen über 171 km nach Toblach. Zwei Berge der 1. (Misurina) und 2. (Monte Croce) Kategorie sorgen für einen kleinen Vorgeschmack auf die kraftraubende Bergankunft am Dienstag am Kitzbüheler Horn. “Danach wissen wir mehr”, sagt Vetsch, der mit Florian Stalder (SUI) und dem Salzburger Gerrit Glomser, Rundfahrtssieger der Jahre 2002 und 2003, zwei “gleichberechtigte Kapitäne” ins Rennen schickt: “Eine notwendige Maßnahme, weil wir Gerrit aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme nicht richtig einschätzen konnten. Florian fühlt sich gut, könnte problemlos in die Presche springen. Aber auch Gerrit ist, wie er mir sagte, wieder ausgesprochen zuversichtlich.”

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