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Gewalt im südkoreanischen SsangYong-Autowerk

Schrauben und Bolzen als Geschosse: Gekündigte Arbeiter des angeschlagenen südkoreanischen Autobauers SsangYong Motor haben sich erneut gewaltsam gegen ihre Kündigung gewehrt. Bei Zusammenstößen mit der Polizei seien am Dienstag mindestens acht Menschen verletzt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap.
Ssangyong-Werk: Arbeiter wehren sich gegen Kündigung

Die Arbeiter, die das Werk seit zwei Monaten besetzt halten, hätten vom Dach der Lackiererei aus großen Schleudern mit Schrauben und Bolzen auf die Polizisten geschossen. Unter den Verletzten seien neben drei Polizisten auch fünf Angestellte des Unternehmens.

Die Polizei war am Montag mit einem gerichtlichen Räumungsbefehl auf das Werksgelände des Geländewagenspezialisten vorgerückt. Rund 3.000 Bereitschaftspolizisten waren innerhalb und außerhalb der Werkshallen in der etwa 70 Kilometer südlich von Seoul gelegenen Stadt Pyongtaek im Einsatz.

In der Lackiererei befinden sich nach Angaben der Metallarbeitergewerkschaft noch etwa 600 Arbeiter, die sich seit dem 21. Mai gegen ihre Kündigungen zur Wehr setzen. Die Entlassungen sind Teil eines Rettungsplans, den SsangYong vorlegen muss, um eine Auflösung des Unternehmens zu verhindern. Der Autobauer steht unter Gläubigerschutz. Im ersten Halbjahr 2009 war der Absatz im Jahresvergleich um 73,9 Prozent eingebrochen.

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