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Gesundheits- und Krankenpflegeschule gewährte Einblick hinter die Kulissen

Sergem und "Herr Müller"
Sergem und "Herr Müller" ©Katarina
Bregenz. Die 110 Schüler(innen) und ihre Lehrpersonen luden zum Tag der offenen Tür in die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Bregenz. Den zahlreich erschienen Besucher(innen) wurde Einblick in das tägliche Schulleben gewährt.
Tag der offenen Tür

Neben
Beratungsgesprächen mit den hauptamtlichen Lehrern und Informationsgesprächen
über den Schulalltag, Förderungen oder den Langzeitpflegebereich kamen die Interessierten im Demonstrationsraum auch in den Genuss von praktischen Vorführungen, wo von Schülerinnen im zweiten Ausbildungsjahr Blutzucker und Blutdruck gemessen lassen werden konnte.

Während der dreijährigen Ausbildung werden die Schüler(innen) nicht nur auf ihren Beruf als Krankenschwester oder –pfleger vorbereitet, sondern die Ausbildner legen ebenso großen Wert auf die Vermittlung von Eigenverantwortung und Sozialkompetenz. Dies erfolgt neben dem theoretischen Unterricht auch in der praktischen Ausbildung, die in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder in der Hauskrankenpflege stattfindet. Die Ausbildung erfolgt in dualer Form und wird im Rahmen einer 40-Stunden-Woche abgehalten. Mindestens 2000 Stunden des Unterrichts entfallen auf den theoretischen Teil und rund 2480 auf die praktische Ausbildung. 120 Stunden sind einem von der Schule frei wählbaren schulautonomen Bereich gewidmet.

Großen Wert wird auf den persönlichen Bezug zwischen Schülerinnen und Schülern und dem Schulpersonal, das aus fünf hauptamtlichen Lehrern und zahlreichen Ärzten, Psychologen und weiteren Vertretern aus dem Pflegebereich besteht, gelegt. Sollten keine Lehrpersonen anwesend sein, kümmert sich ein „Pate“, ein Auszubildender eines höheren Kurses, um die Anliegen „seines Patenkindes“. Dies ist eine der wichtigsten Traditionen an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule und hat sich in den vergangen Jahren sehr bewährt.  

Schülerinnen und Schüler, die einen langen Anfahrtsweg hätten, haben die Möglichkeit im hauseigenen Wohnheim zu wohnen um sich diesen so zu ersparen. Trotz der anspruchsvollen Ausbildung und den hohen Anforderungen, die an die Schüler gestellt werden, fühlen sich viele der baldigen Absolventen sehr wohl an der Schule und können die Ausbildung mit den damit verbundenen Zukunftsperspektiven nur weiterempfehlen.  

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