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Geringere Feinstaubbelastung als in den Vorjahren

Bregenz - Das Umweltinstitut des Landes Vorarlberg hat im Jahr 2007 geringere Luftbelastungen gemessen als im Jahr davor. Besonders die Feinstaubwerte hielten sich in Grenzen.

Mit ihrem vor drei Jahen beschlossenen 30+1 Maßnahmen-Paket will die Landesregierung weitere Verbesserungen erzielen. “Die Umsetzung dieser Maßnahmen zeigt bereits Wirkung und wird konsequent fortgesetzt”, sagt Umweltlandesrat Erich Schwärzler.

Die vergleichsweise moderate Feinstaubbelastung im Jahr 2007 ist erklärbar, weil es auf Grund der warmen Witterung keine langen Inversionswetterlagen gab und im Rheintal und Walgau auch in Bodennähe ein ständiger Luftaustausch stattfand. Es wurde bis zu 30 Prozent weniger Heizenergie benötigt als in anderen Jahren und der Streumitteleinsatz lag rund 50 Prozent unter dem Normalverbrauch.

Das 30+1 Maßnahmenprogramm des Landes zur Reduzierung der Schadstoffemissionen und die zusätzlichen Sanierungsprogramme gemäß Immissionsschutzgesetz-Luft in Feldkirch, Dornbirn, Lustenau und Höchst zielen auf eine dauerhafte Senkung der Feinstaubbelastung, betont LR Schwärzler. Verschiedene Schritte etwa im Bereich der Filternachrüstung im ÖPNV, bei der Straßenreinigung und beim Winterdienst sowie im Bereich der Holzfeuerungen wurden bereits unternommen. Die Feinstaubemissionen konnten dadurch in einem gewissen Maße verringert werden. “Es ist noch zu früh, die Auswirkungen dieser Maßnahmen in konkreten Zahlen auszudrücken, aber die gesetzten Schritte zielen jedenfalls in die richtige Richtung. Wir setzen unsere Anstrengungen fort, um künftig auch bei kritischen Inversionswetterlagen im Winter die Luftbelastung so gering wie möglich zu halten”, so LR Schwärzler.

Der überdurchschnittlich warme Winter 2007 hielt auch die Luftbelastung mit Stickstoffdioxid in Grenzen. Nur an den verkehrsnahen Messstellen in Feldkirch und Lustenau gab es Grenzwertüberschreitungen. Wesentlichen Anteil an der NO2-Belastung hat neben der seit Jahren steigenden Verkehrsleistung auf den Hauptverkehrsstrecken auch die starke Zunahme der Dieselfahrzeuge. LR Schwärzler: “Auch hier versuchen wir mit unserem 30+1 Maßnahmenprogramm sowie durch konsequente Umsetzung unseres Verkehrskonzepts eine Trendwende zu erwirken.”

Der Bericht “Luftqualität in Vorarlberg – Bilanz 2007” steht auf www.vorarlberg.at/umweltinstitut zur Verfügung.

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