Gerichtliche Untersuchung von Prinzessin Dianas Tod

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Gut zehn Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana beschäftigt sich die britische Justiz weiter mit dem Fall. Zunächst werden am Donnerstag aus 200 Kandidaten sieben bis elf Geschworene ausgewählt, die gerichtliche Untersuchung der Todesursache beginnt am kommenden Dienstag.

Polizeilichen Ermittlungen in Großbritannien und Frankreich zufolge handelte es sich um einen Unfall. Der Fahrer des Wagens, in dem Diana und ihr Begleiter Dodi al Fayed saßen, war betrunken. Doch Dodis Vater Mohamed al Fayed glaubt weiter an eine Verschwörung, an dem das britische Königshaus beteiligt gewesen sei.

Seine Anwälte nehmen an der neuen gerichtlichen Untersuchung teil. Diese dürfte ein halbes Jahr dauern. Dabei wollen die Geschworenen auch zum Unfallort fahren, dem Alma-Tunnel an der Seine in Paris. Die Untersuchung der Todesursache ist im britischen Recht vorgeschrieben, wenn es sich um einen gewaltsamen, unnatürlichen oder plötzlichen Tod unbekannter Ursache handelt.

Die britische Justiz zögerte dies heraus, bis der Fall für die Behörden in Frankreich endgültig abgeschlossen war. Im Jänner 2004 nahm der königliche Untersuchungsrichter Michael Burgess seine Arbeit auf. Ein von ihm beauftragter Ermittler kam im Dezember zu dem Schluss, dass es keine Verschwörung gegeben habe.

Der Wagen Dianas prallte am 31. August 1997 mit hoher Geschwindigkeit im Alma-Tunnel gegen einen Betonpfeiler. Dabei kamen die geschiedene Frau von Prinz Charles, Dodi al Fayed sowie der Fahrer Henri Paul ums Leben.

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