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Genmais: "EU-Kommission hat Glaubwürdigkeit verspielt"

FP-Allgäuer übt harsche Kritik.
FP-Allgäuer übt harsche Kritik. ©VOL.AT/Steurer
Die Zulassung des Genmaises "Pioneer 1507" hat auch in Vorarlberg für teils heftige Reaktionen gesorgt.

19 der 28 EU-Mitgliedsstaaten hatten sich beim EU-Außenministerrat gegen die Zulassung der genmanipulierten Maissorte “Pioneer 1507” ausgesprochen. Trotzdem, die Kommission will den Anbau der Sorte durchpeitschen.

“Damit reagieren die EU-Zentralisten in Brüssel wieder einmal über die Köpfe der Mitgliedsstaaten und der Menschen hinweg. Die berechtigten Anliegen der Konsumenten und der Landwirtschaft werden auf dem Altar des geplanten Freihandelsabkommens geopfert. Das ist ein Kniefall vor den USA und der Gentechnik-Lobby!”, spart der freiheitliche Landwirtschaftssprecher Daniel Allgäuer nicht mit Kritik an der EU-Kommission.

Allgäuer: Wachsamkeit bei Saatgutverordnung

Auch betonen die Landesfreiheitlichen, dass sie bereits im April auf die Saatgutverordnung aufmerksam gemacht hätten. Zwar habe sich der EU-Agrarausschuss für eine Zurückweisung der Verordnung an die EU-Kommission ausgesprochen. “Damit wurde zwar eine erste Hürde genommen, es heißt aber weiterhin aufmerksam zu sein”, so FP-Allgäuer. Die geplante Verordnung hätte die “regionalen Bedürfnisse” nicht berücksichtigt – und weiter zu einer “totalen Abhängigkeit von Großkonzernen” geführt.

LR Schwärzler: “Kein Verständnis für EU-Entscheidung”

Auch Landesrat Erich Schwärzler äußert Unverständnis über die Entscheidung der EU, den umstrittenen Genmais zuzulassen. Offenbar, so Schwärzler, hätte die Gentechnik-Lobby zu viel Einfluss auf europäischer Ebene.

Demgegenüber begrüßt Landesrat Schwärzler laut Aussendung “die klare Haltung von Bundesminister Andrä Rupprechter”, der ihm gegenüber zugesagt habe, sich aufgrund des heutigen Abstimmungsergebnisses im EU-Rat für einen neuen Antrag einzusetzen.

Vorarlberg jedenfalls habe ein klares Verbot für den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut in der Natur: “Wir werden daher auch weiterhin keinen Anbau von Genmais auf Vorarlbergs Feldern zulassen”, verspricht Schwärzler.

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