Generalversammlung Rotes Kreuz Vorarlberg

Präsident Dr. Ludwig Summer bedankt sich bei Kommandant Roland Paterno für seine langjährige Tätigkeit in der Rotkreuz-Abteilung Bregenz.
Präsident Dr. Ludwig Summer bedankt sich bei Kommandant Roland Paterno für seine langjährige Tätigkeit in der Rotkreuz-Abteilung Bregenz. ©Rotes Kreuz Vorarlberg
Bei der diesjährigen Generalversammlung am 28. Juni 2016 des Roten Kreuzes Vorarlberg wurde im Landesverband in Feldkirch Bilanz über das abgelaufene Berichtsjahr 2015 gezogen. Rund 70 Funktionäre, Delegierte und Gäste folgten sehr gerne der Einladung. Unter ihnen u.a. Stadtrat Dr. Guntram Rederer vom Amt der Stadt Feldkirch, Dr. Gernot Längle vom Amt der Vorarlberger Landesregierung und die Spitzenvertreter der befreundeten Blaulichtorganisationen.

Flüchtlingshilfe als große Herausforderung im Jahr 2015

Das Rote Kreuz wurde letztes Jahr mit dem Flüchtlingsstrom mit einer gänzlich neuen Herausforderung konfrontiert „Nicht nur, dass mit kurzfristig zu errichtenden Großquartieren, wie zum Beispiel die Messehalle Dornbirn oder die Mittelschule Hard,  unsere KAT-Abteilungen gefordert waren, es war zudem auch notwendig, strategisch den Bereich der Soforthilfe vom Bereich der Langzeithilfe zu trennen und den Bereich Betrieb von Flüchtlingsquartieren als eigenen Leistungsbereich zu implementieren. Somit konnten wir eine klare Trennung in den Zuständigkeiten, den geforderten Rahmenbedingungen und den finanziellen Abwicklungen erreichen“, sagte Rotkreuz-Präsident Dr. Ludwig Summer.

Breiter Service für die Bevölkerung bietet die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle

Nach der Implementierung des Ärztenotrufs 141 konnte im November auch das Projekt des Ärztebereitschaftsdienstes für öffentlich/rechtliche Konsultationen in Betrieb genommen werden. Das nächste Projekt, TEWEB – für das bereits im Jahr 2015 die Weichen gestellt wurden und das sich jetzt in der direkten Vorbereitungsphase befindet, wird den Aufgabenbereich der RFL um den Bereich der direkten Patientenberatung im Anlassfall erweitern. Unter TEWEB versteht man eine fachliche, von diplomiertem Pflegepersonal durchgeführte Erstbeauskunftung am Telefon. Dabei stützt sich das beratende Personal auf ein von Ärzten entwickeltes Abfragesystem.

Rettungsdienst

Im Jahr 2015 konnte das Rote Kreuz Vorarlberg auch im Bundesländervergleich mit Abstand die größte Dichte an maximal ausgebildetem Rettungspersonal aufweisen. Von rund 900 zertifizierten Mitarbeitern im Rettungsdienst mit Basisausbildung Rettungssanitäter haben bereits rund die Hälfte den Ausbildungsgrad des Notfallsanitäters. Von diesen wiederum haben rund 50% die Notfallkompetenzen erworben. Somit können 500 Notfallsanitäter bzw. 250 Notfallsanitäter mit Notfallkompetenz die notwendigen Dienstleistungen des Roten Kreuzes erbringen.

Dank

„Ich bin stolz auf das Berichtsjahr 2015, weil jeder unserer rund 2.000 Mitarbeiter einen unglaublichen Beitrag zum Gesamtergebnis geliefert hat; weil neben der Diensterbringung, Sparsamkeit, Disziplin und Gemeinsamkeit – ganz im Sinne unseres Gründers Henry Dunant – in Vorarlberg beispielgebend umgesetzt wurden und weil es nie an der notwendigen Innovation fehlt“, so Präsident Dr. Ludwig Summer.

Verabschiedungen

Die hohe Qualität im Vorarlberger Rettungswesen verdankt das Rote Kreuz Vorarlberg zu einem sehr großen Teil dem unermüdlichen Einsatz der vielen engagierten freiwilligen Mitarbeiter, die ihren Dienst der Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Die Generalversammlung wurde deshalb auch als feierlicher Rahmen für Verabschiedungen von langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeitern genutzt. Verabschiedet wurden die Kommandanten Roland Paterno von der Rotkreuz-Abteilung Bregenz und Achim Dünser von der Rotkreuz-Abteilung Bludenz sowie die Ortsstellenleiter Elisabeth Gojcevic von der Ortsstelle Wolfurt und Jürgen Moosbrugger von der Ortsstelle Au.

 

Quelle: Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Vorarlberg

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