Generalversammlung des Krankenpflegevereins

©Pezold
Lustenau. Einen positiven Jahresrückblick präsentierte der Vorstand desKrankenpflegevereins seinen Mitgliedern am Donnerstagabend. Auf der Jahreshauptversammlung im Schützengarten wurde Bericht erstattet und es wurden die Finanzen offen gelegt.
Der Krankenpflegeverein legte Rechenschaft ab und ließ Revue passieren.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

 Mit diesem Zitat von Erich Kästner eröffnete Obmann Erich König die Versammlung und informierte die Mitglieder über die Erfolge des vergangenen Jahres. Voller Stolz und Hochachtung lobte er das Pflegeteam und ließ in Zahlen die Arbeit der unermüdlichen Helferinnen Revue passieren. „Hinter diesem Verein stehen Menschen, die ehrenamtlich Gutes tun“, so Erich König. Mit der Tagesbetreuung und der Einführung des Pflegecafés, das jeden ersten Donnerstag im Monat geöffnet ist, sind wichtige Schritte getan, um das Miteinander in der Gemeinde noch zu intensivieren.

 Lob von allen Seiten

Bürgermeister Kurt Fischer: „Wir können als Gemeinde im Rahmen unserer bescheidenen Mittel unterstützen. Dank des Einsatzes des Krankenpflegevereins können viele Menschen zu Hause in der gewohnten Umgebung bleiben!“ Kurt Fischer sprach ein großes Lob aus, für so viel Engagement. Auch der Obmann des Landesverbandes für Hauskrankenpflege, Franz Fischer hatte lobende Worte für den Verein und das ganze Team.

Wichtig ist das Personal

 Flexibilität, Menschlichkeit, Freundlichkeit und Nächstenliebe sind wichtige Faktoren im Umgang mit Alten und Kranken Menschen. Der Krankenpflegeverein ist nur so gut, wie sein Personal es zulässt! „Mehr Mitglieder wären wünschenswert“, betonte deshalb auch Dr. Susanne Andexlinger, angesichts der Tatsache, dass der größte Teil der Einnahmen des Vereins für das Personal ausgegeben wird, kann ein Mehr an Mitgliedsbeiträgen wahrlich nicht schaden! Darüber waren sich alle Anwesenden einig.

Information aus erster Quelle

 Aus dem LKH-Feldkirch hatte man Dr. Anton Haid als Gastredner gewinnen können, der über Symptome, Früherkennung, Vorsorge und Gegenmaßnahmen bei Brustkrebs informierte. „Brustkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen und die Ursachen dafür sind größtenteils unbekannt“, so Dr. Haid. Ab dem nächsten Jahr wird Österreichweit jede Frau ab 45 zur Vorsorgeuntersuchung eingeladen werden. „Diese Aktion wird helfen, die Sterblichkeitsrate noch weiter zu senken“, kündigte Anton Haid an. Information und ständige Aufmerksamkeit auf allen Seiten, lässt sich im Gesundheitswesen nicht vermeiden. Schön ist es, wenn alle an einem Strang ziehen, zum Wohle der Allgemeinheit.

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